Pisa-Vergleich

Deutsche Schüler lösen Probleme mittelmäßig

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Berlin - Schüler in Deutschland sind beim kreativen Lösen von Problemen international leicht besser als der Durchschnitt. Das ergab der fünfte Pisa-Schulvergleichstest, aus dem neue Ergebnisse am Dienstag in Berlin veröffentlicht wurden.

Dabei landeten deutsche Schüler unter 44 Ländern auf den Rängen 12 bis 21 - unmittelbar vor den USA und Belgien. Spitzenreiter sind Singapur, Korea und Japan. Die 15-Jährigen in Deutschland blieben aber mit ihren Leistungen hinter den Erwartungen zurück, die nach den Ergebnissen des Vorjahres in Mathematik, Lesen und Naturwissenschaften geweckt worden waren. Dies gilt laut OECD vor allem für das schwächste Drittel der Schülerinnen und Schüler: Von diesen erreichen fast 20 Prozent beim Lösen von Problemen nicht das Basisniveau (Level 2). In Japan und Korea sind dies weniger als 7 Prozent. Zu den leistungsstärksten Problemlösern (Level 5 und 6) gehören in Deutschland rund 13 Prozent der 15-Jährigen. In Japan und Korea sind dies deutlich mehr als 20 Prozent. Dabei schneiden Jungen besser als Mädchen ab. In der Spitzengruppe sind in Deutschland zu 60 Prozent Jungen und nur zu 40 Prozent Mädchen vertreten.

dpa

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