Forschung

Sex gefährdet das Herz

- Durch wilden Sex und plötzlich beginnender sportlicher Betätigung wird das Herz eines chronisch unsportlichen Menschen in Gefahr gebracht. Das ergab eine eine Metastudie von Forschern verschiedener Institute und medizinischen Einrichtungen.

Als chronisch unsportlicher Mensch sollte man nicht von jetzt auf gleich Sport treiben oder plötzlich wilden Sex haben. Dadurch wird das Herz in Gefahr gebracht, wie nun eine Metastudie von Forschern verschiedener Institute und medizinischen Einrichtungen in Boston sowie der Tufts University ergab. Dafür wurden 14 verschiedene Studien gesichtet. Demnach können Bewegungsmuffel mit einer nur sporadisch auftretenden Anstrengung ihr untrainiertes Herz schädigen, weil sie es überfordern. Das Herzinfarktrisiko wird sowohl durch Sport als auch durch Sex erhöht. Ein Grund, jeglicher Bewegung weiterhin zu entsagen, sei das Studienergebnis laut des wissenschaftlichen Berichtes im Fachmagazin „JAMA“ jedoch nicht. Trotz der Risikoerhöhung sei die Gefahr nur dezent größer. Vielmehr sorgt eine regelmäßige Aktivität dafür, die Gefahr der gesundheitlichen Beeinträchtigung des Herzens durch plötzliche Anstrengungen zu verringern. Demnach können körperlich fitte Menschen aus kardiologischer Sicht sorgenfrei Sex haben.

vm

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