Gericht stoppt in Berlin Mietwagen-Modell des Fahrdiensts Uber

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Nächstes Kapitel in der Posse um den Fahrdienstvermittler Uber. Das Unternehmen darf vorerst in Berlin einen Teil seines Geschäfts nicht weiterbetreiben. Foto: Jens Büttner/Archiv

Berlin (dpa) - Der Fahrdienst Uber darf vorerst in Berlin einen Teil seines Geschäfts nicht weiterbetreiben. Das Landgericht Berlin untersagte es dem Unternehmen, in der deutschen Hauptstadt Fahrgäste über das Internet an Mietwagen mit Fahrer zu vermitteln, wie die Gerichtspressestelle mitteilte.

Das entsprechende Programm (App) für Mobiltelefone dürfe Uber nicht mehr einsetzen. Das Gericht gab damit der Klage eines Berliner Taxifahrers recht. Er hielt das Uber-Geschäftsmodell mit Mietwagen für wettbewerbswidrig. Uber sorge bei den Mietwagenunternehmen dafür, dass die Fahrer sich bei größeren Veranstaltungen in deren Nähe aufhielten, hieß es. Das sei ein Verstoß gegen gesetzliche Vorschriften. Das Urteil ist nicht rechtskräftig, die schriftliche Begründung lag noch nicht vor.

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