Kickstarter startet in Deutschland

Berlin/New York (dpa) - Kickstarter hat eine deutsche Version seiner Finanzierungsplattform an den Start gebracht.

Erfinder, Kreative und Startups könnten ihre Projekte und Ideen ab sofort auch in deutscher Sprache einstellen und die finanzielle Unterstützung über ein deutsches Bankkonto in Euro einsammeln, teilte Kickstarter mit.

Hierzulande bestehe auch die Möglichkeit, einen Geldbetrag bis zu einer Höhe von maximal 250 Euro per Lastschriftverfahren zu überweisen. Für Unterstützer aus den USA rechnet die Plattform die in Euro angezeigten Beträge automatisch in Dollar um.

Zu den ersten Projekten, die über die Plattform für ihre Realisierung nach finanzieller Unterstützung suchen, gehörten unter anderem eine Alternative zum Wasserkocher, die es ermöglicht, in jedem beliebigen Gefäß genau die benötigte Menge Wasser zu erhitzen (Miito).

Außerdem wurde ein per Smartphone steuerbares Haustürschloss (Noki), ein in München produziertes neues Online-Rollenspiel sowie ein Film, der die wahren Geschichten hinter den Zettelbotschaften in den Straßen Berlins beleuchten will, zur Mitfinanzierung vorgestellt.

Nach Angaben des Unternehmens haben seit der Gründung von Kickstarter 2009 insgesamt 8,5 Millionen Menschen über 1,5 Milliarden Euro in die verschiedensten Projekte gesteckt und die Umsetzung von 84 000 Ideen ermöglicht. Kickstarter konkurriert in Deutschland mit der Plattform Indiegogo, die bereits ein deutsches Angebot hat.

Miito - Alternative zum elektrischen Wasserkocher

Noki - per Smartphone steuerbares Türschloss

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