Preisklauseln bei booking.com beschäftigen Wettbewerbshüter

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Viele Hoteliers stöhnen unter der Macht der Buchungsportale. Foto: Caroline Seidel/Symbolbild

Brüssel (dpa) - Wettbewerbshüter in EU-Staaten machen Druck auf das Online-Reisebüro booking.com wegen umstrittener Preisklauseln.

Wie die EU-Kommission in Brüssel berichtete, sollen von booking.com angebotene Änderungen in Frankreich, Italien und in Schweden getestet werden. Die EU-Kommission koordiniere die Überprüfungen in den drei Ländern, untersuche aber nicht selbst.

Die Untersuchungen drehen sich um sogenannte Paritätsklauseln. Hotels müssen sich demnach verpflichten, booking.com Zimmer zu Preisen anzubieten, "die mindestens ebenso günstig sind wie die Preise, die sie über andere Online- und Offline-Vertriebskanäle anbieten". Nach Wettbewerbsbedenken in den drei Ländern wolle das Online-Reisebüro nun Klauseln teilweise ändern.

Hotels könnten dann verschiedenen Online-Reisebüros unterschiedliche Zimmerpreise anbieten. Die Herbergen dürften aber über hoteleigene Buchungskanäle die booking-com-Preise nicht unterbieten.

Das deutsche Bundeskartellamt hatte nach ergänzenden Angaben in Sachen Bestpreisklausel auch Verfahren gegen die Unternehmen expedia und booking.com eingeleitet. Es sei aber noch nicht klar, wann Ergebnisse zu erwarten seien, hieß es bei der Behörde.

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