Staat fördert Forschungsprojekt

Senioren-Essen aus dem 3D-Drucker

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Foto: Ein älterer Mann wird in einem Seniorenpflegeheim von einem Pfleger gefüttert.

Nürnberg - Forscher wollen langweilige Brei-Gerichte mit Hilfe eines 3D-Druckers aufpeppen. Älteren Menschen mit Essproblemen soll so ein ansprechenderes Mahl kredenzt werden.

Viele Senioren haben Schwierigkeiten beim Kauen und Schlucken und nehmen ihr Essen daher in pürierter Form zu sich, wie die Universität Erlangen-Nürnberg am Mittwoch mitteilte. "Oft ist dies optisch wenig appetitlich und gerät auch geschmacklich zu einem Einheitsbrei."

Mit Hilfe eines 3D-Druckers könne das pürierte Essen jedoch in eine "optisch ansprechende Form" gebracht werden. Außerdem könne man es mit Vitaminen und Eiweißen anreichern. Die Tests sind Teil des Kompetenzclusters zur Erforschung einer besseren Ernährung im Alter.

Bund zahlt knapp sechs Millionen

Laut Medienberichten wollen die Forscher unter anderem ausprobieren, welche Form von Eiweiß-Getränken von älteren Leuten gut angenommen wird und ob diese Getränke dem Muskelschwund bei Senioren entgegenwirken können. Denn aufgrund von Mangelernährung nehme bei ihnen oft die Muskelmasse ab, Kraft und Leistungsfähigkeit seien ebenfalls verringert.

Das Forschungsvorhaben wird in den kommenden drei Jahren mit knapp sechs Millionen Euro vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

dpa

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