US-Raumfähre

Space Shuttle „Endeavour“ startet nun frühestens am 16. Mai

- Der Start des Space Shuttles „Endeavour“ ist erneut verschoben worden. Die US-Raumfähre werde nun frühestens am 16. Mai zu ihrer letzten Reise ins All aufbrechen, teilte die US-Raumfahrtbehörde Nasa am Samstag (Ortszeit) mit.

So lange dauere es mindestens, bis die Ingenieure den Defekt an einem Heizungssystem für die Nottreibstoffversorgung repariert haben. Die Panne hatte den ursprünglich am 29. April geplanten Start verhindert. Der Countdown war abgebrochen worden, als die sechsköpfige Shuttle-Besatzung bereits auf der Startrampe in Cape Canaveral (Florida) war.

Ziel der zweiwöchigen Reise der „Endeavour“ ist die Internationale Raumstation ISS. Der Shuttle bringt unter anderem den Großdetektor AMS-02 zur Raumstation, der den Weltraum nach Antimaterie und sogenannter Dunkler Materie ausspähen soll. Die Nasa will den geplanten Aufenthalt des Orbiters an der ISS um zwei auf 16 Tage verlängern. Nach seiner Rückkehr wird der Shuttle im Museum landen. Danach soll mit der Raumfähre „Atlantis“ zum letzten Mal einer der legendären Orbiter ins All starten.

dpa

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