Studie zur "Generation Mitte"

So ticken die 30- bis 59-Jährigen

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Generation Mitte

Berlin - Sie sind die Leistungsträger der Gesellschaft und laut Allensbach-Umfrage mit ihrem Leben ziemlich glücklich. Doch bei aller Zufriedenheit wäre es komisch, wenn es nicht das ein oder andere zu bemängeln gebe. Und tatsächlich: Vor allem mit Wirtschaft und Politik ist die Generation Mitte unzufrieden.

Ein Top-Gesundheitssystem, das Recht auf Meinungsfreiheit, Rechtssicherheit und politische Stabilität - all das schätzen die etwa 35 Millionen 30- bis 59-Jährigen in Deutschland, kurz die "Generation Mitte". Doch was stört sie? Was wünschen sie sich für die Zukunft? Ein Überblick:

Politik: Die Bundesregierung tut zu wenig für die Verbesserung der Lebensqualität. Nur 44 Prozent sind mit dem Engagement der Politik zufrieden.

Bildung: Nur 56 Prozent loben das Bildungssystem, während 76 Prozent ein gutes Bildungssystem für wichtig halten.

Steuern: 71 Prozent der "Generation Mitte" geben an, dass sich ihre Lebensqualität insbesondere bei geringeren Steuern und Abgaben erhöhen würde.

Job: Die Lebensqualität wäre höher, wenn sich Familie und Beruf besser vereinbaren ließen. Nur 26 Prozent finden, dass das der Fall ist.

Wirtschaft: 89 Prozent glauben, dass die Wirtschaft viel zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen kann. Aber nur 55 Prozent sind mit dem Beitrag zufrieden.

Soziale Schieflage: Nur 15 Prozent der Befragten geben an, dass die Kluft zwischen Arm und Reich in Deutschland nicht zu groß ist - für 48 Prozent der Befragten ist dies aber eine Voraussetzung für hohe Lebensqualität.

caro

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