Untersuchungen eingeleitet

Ungewöhnliches Walsterben in Alaska

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Mindestens 30 Wale sind seit Mai an Stränden im südlichen Alaska verendet.

Kodiak - Mindestens 30 Wale sind seit Mai an Stränden im südlichen Alaska verendet. Jetzt hat die US-Behörde National Oceanic and Atmospheric Administration eine Untersuchung eingeleitet. Nach Angaben der NOAA seien rund dreimal so viel Wale gestrandet wie im Durchschnitt.

Die Vorgänge seien als ungewöhnlich eingestuft worden. Verschiedene Arten seien betroffen.

„Wir kennen die Gründe dafür noch nicht, aber unsere Untersuchung wird uns wichtige Informationen über die Gesundheit der Wale und des Ökosystems, in dem sie leben, geben“, wird NOAA-Expertin Teri Rowles in einer Mitteilung zitiert. Die Bevölkerung rief sie auf, alle Informationen über gestrandete Wale in der Gegend weiterzugeben. Bis Ergebnisse der Untersuchung vorliegen, könnte es Rowles zufolge allerdings noch Monate oder sogar Jahre dauern. Die NOAA-Behörde ist in den USA zuständig für die Bereiche Wetter, Klima und Meereskunde.

dpa

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