„Discovery“-Mission

Wartungsarbeiten an Raumstation ISS geglückt

- Erfolgreicher Weltraumspaziergang: Zwei Astronauten des US-Shuttles „Discovery“ haben die Internationale Raumstation ISS erfolgreich repariert. Der Außeneinsatz dauerte mehr als sechs Stunden.

Bei einem über sechsstündigen Außeneinsatz haben zwei Astronauten des US-Shuttles „Discovery“ ihre Wartungsarbeiten an der Internationalen Raumstation ISS wie geplant erledigt. Trotz anfänglicher Probleme mit einem ausgefallenen Roboterarm gelang es den beiden Männern, ein Stromkabel zwischen zwei Modulen der ISS anzubringen.

Außerdem bereiteten sie den geplanten Austausch einer Ammoniak-Pumpe für das Kühlsystem der Raumstation vor. Anschließend arbeiteten die Astronauten an einer externen Fernsehkamera. Der Außeneinsatz dauerte gut sechseinhalb Stunden, teilte die US-Raumfahrtbehörde NASA am Montag (Ortszeit) in Houston (US-Staat Texas) mit.

Es war der erste von zwei geplanten Ausstiegen während der aktuellen „Discovery“-Mission. Der zweite Einsatz ist für Mittwoch vorgesehen. Dann sollen unter anderem Wartungsarbeiten an der Wärmeisolation der ISS erledigt werden.

Für das Space-Shuttle „Discovery“ ist es die letzte Weltraumreise. Nach der Rückkehr am 7. März soll die erstmals 1984 gestartete US-Raumfähre in einem Museum ausgestellt werden. Anschließend soll es noch zwei weitere Flüge anderer Shuttles geben - dann ist die Zeit dieser Raumfähren beendet.

dpa

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