Neue Studie

Wenig Schlaf begünstigt Erkältungen

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In einer Studie steigerte ein Schlafdefizit das Risiko für Schnupfen um gut das Vierfache.

San Francisco - Eine amerikanische Studie belegt nun den Zusammenhang zwischen einem Schlafdefizit und gesteigerter Erkältungsanfälligkeit. Wer wenig schläft, erhöht das Risiko für Schnupfen um das Vierfache. Insgesamt war Schlaf ein viel wichtigerer Faktor als Alter, Ernährung, Stress oder Rauchen.

Wenig Schlaf macht Menschen deutlich anfälliger für Erkältungen. In einer Studie steigerte ein Schlafdefizit das Risiko für Schnupfen um gut das Vierfache. Die Forscher um Aric Prather von der University of California in San Francisco hatten 164 Erwachsene untersucht, zu ihrem Lebensstil befragt und eine Woche lang ihren Schlaf gemessen. Dann infizierten sie sie mit Erkältungsviren und beobachteten sie eine Woche lang in einem Hotel.

Ergebnis:Wer weniger als sechs Stunden pro Nacht schlief, war 4,2 Mal so anfällig für eine Erkältung wie jemand mit mindestens sieben Stunden Schlaf. Wer weniger als fünf Stunden schlief, war sogar 4,5 Mal so gefährdet. Insgesamt war Schlaf ein viel wichtigerer Faktor als Alter, Ernährung, Stress oder Rauchen, wie die Forscher im Fachblatt „Sleep“ berichten.

dpa

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