Klimawandel

In den USA wird es immer heißer

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2012 hat es in den USA den zweit wärmsten Sommer aller Zeiten gegeben.

Washington - Es ist ein weiteres Zeichen für den Klimawandel: 2012 brach in den USA ein neuer Hitzerekord. Wissenschaftler gehen davon aus, dass der Trend zum Extremwetter anhält.

Die USA haben 2012 das wärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen erlebt. Die Temperaturen in den Vereinigten Staaten (außer Alaska und Hawaii) lagen um 1,83 Grad Celsius über dem Durchschnitt des 20. Jahrhunderts, teilte die Behörde für Wetter und Ozeanographie NOAA am Dienstag in Washington mit. „Die Temperaturen steigen und sie werden in den nächsten Jahren weitersteigen“, sagte NOAA-Klimaforscher Jake Crouch.

Überraschend ist nach den Worten des Experten vor allem der starke Anstieg gegenüber dem bisherigen Rekordjahr 1998. Im vergangenen Jahr sei es um 0,55 Grad heißer gewesen. „Ein halbes Grad oben drauf - das ist eine ganze Menge“, sagte Crouch. Ein klares Zeichen für eine anhaltende Klimaerwärmung in den USA, wie er weiter meinte.

Zudem habe es 2012 den zweit wärmsten Sommer aller Zeiten gegeben, hieß es weiter. 61 Prozent der US-Staaten hätten unter Dürre gelitten. In mehreren Staaten habe es erhebliche Ernteausfälle gegeben.Als weiteres Klimaextrem nannte die NOAA Hurrikan „Sandy“, der im Herbst über die US-Atlantikküste fegte und schwerste Schäden verursachte. Durch die Katastrophe kamen allein in den USA mehr als 130 Menschen ums Leben. Laut NOAA verursachte "Sandy" das niedrigste Tiefdruckgebiet, das jemals an der Nordostküste der USA gemessen wurde.

dpa

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