Lyriden

Wolken verdecken Sternschnuppen-Regen

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Wolkenloser Himmel – das drüfte es in der Nacht zu Mittwoch eher nicht geben.

Offenbach - Pech für die Freunde von Sternschnuppen: Die Lyriden lassen sich zwar voraussichtlich in der Nacht zum Mittwoch am Himmel blicken, doch das Wetter spielt nicht mit.

"Es schauert am Abend und die vielen Wolken halten sich", berichtet der Deutsche Wetterdienst in Offenbach. Bei klarem Himmel wären die Sternschnuppen voraussichtlich mit dem bloßem Augen zu erkennen gewesen, sagte der Vorsitzende der Vereinigung der Sternfreunde (VdS) in Heppenheim (Hessen), Otto Guthier. Dabei gehören die Lyriden mit maximal 18 Sternschnuppen pro Stunde zu den mengenmäßig eher schwächeren Meteorströmen.

Andere Sternschnuppen treten deutlich häufiger auf als die Lyriden. So etwa die Geminiden im Dezember. Sie huschen bis zu 120 Mal in der Stunde über das nachtdunkle Firmament. Ihre Häufigkeit ist mit der der Perseiden im August vergleichbar, die mit bis zu 100 Lichtblitzen in der Stunde auftreten.

dpa

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