Arbeit

Tod des Arbeitgebers rechtfertigt ausnahmsweise Kündigung

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Ein persönlicher Assistent darf nach dem Tod seines Chefs fristlos gekündigt werden.

- Gießen(dpa/tmn) - Wenn der Chef stirbt, können Beschäftigte weiterhin ihre Leistung erbringen. Deshalb dürfen sie nicht gekündigt werden. Etwas anderes gilt, wenn das Arbeitsverhältnis untrennbar mit der Person des Arbeitgebers verbunden ist.

In solchen Fällen, beispielsweise bei einem persönlichen Assistenten, isteine Kündigung gerechtfertigt. Darauf weist derDeutsche Anwaltverein hin. Er bezieht sich auf eineEntscheidung des Arbeitsgerichts Gießen (Az.: 11 Ca 267/12).

In dem verhandelten Fall arbeitete ein Mann seit Januar 2009 als persönlicher Assistent bei seiner Arbeitgeberin. Seine Aufgabe war neben der persönlichen Assistenz die Pflege der Frau. Nach ihrem Tod wurde ihm fristlos gekündigt. Die Kündigungsschutzklage hatte keinen Erfolg. Mit dem Tod des Arbeitgebers entfälltzwar nicht zwangsläufig der Arbeitsplatz. Doch er kann durchaus einwichtigerGrund für eine Kündigung sein.

dpa

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