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Selbsthilfegruppen für Berufstätige mit Rheuma

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Bei Berufstätigen mit Rheuma kann es etwa vorkommen, dass beim Tippen die Finger schmerzen. Probleme wie diese können Betroffene in einer Selbsthilfegruppe teilen. Fotos: Franziska Gabbert

Bonn - Anders als ihre gesunden Kollegen haben Mitarbeiter, die unter Rheuma leiden, nicht nur mit dem üblichen Stress im Job zu kämpfen. Ihnen macht auch ihr Körper Sorgen.

Dabei nicht den Mut zu verlieren oder frustriert zu sein, ist oft gar nicht so leicht.

Hilfreich ist, wenn Betroffene Kontakt zu anderen Berufstätigen mit chronischem Krankheiten suchen - etwa in Form von Selbsthilfegruppen. Das teilt die Deutsche Rheuma-Liga mit.

Erkrankte bekommen dort nicht nur praktische Tipps, wie andere mit der Krankheit im Joballtag umgehen. Das Schicksal der anderen führt vielen auch vor Augen, dass sie mit ihren Schwierigkeiten und Nöten nicht allein sind. Das schafft Erleichterung.

Zusätzlich sollten Erkrankte darauf achten, dass sie bei schönen Erlebnissen regelmäßig Kraft tanken. Das kann ein Spaziergang im Grünen genauso sein wie ein Konzert in der Stadthalle. Wer auf regelmäßige Auszeiten achtet, ist gelassener und schafft es eher, die alltäglichen Strapazen zu erdulden.

dpa

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