Erhöhtes Infektionsrisiko nach Flut in Thailand

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Urlauber in Bangkok müssen zum Geldabheben auf einen Sandsack steigen.

Düsseldorf - Nach der Flut in Zentralthailand ist dort das Risiko für Infektionskrankheiten gestiegen. Experten raten Rucksack-Touristen zu einer Choleraimpfung.

Sauberes Trinkwasser sei deshalb für Thailand-Reisende jetzt oberstes Gebot, warnt das Centrum für Reisemedizin (CRM). Urlauber, die eher einfache Unterkünfte gebucht haben, sollten außerdem über eine Choleraimpfung nachdenken. Das besprächen sie am besten mit einem Reisemediziner. Wegen des verschmutzten Wassers erwarten Experten nach Angaben des CRM in Thailand bald erste Cholerafälle.

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Touristen sollten sich in Thailand auch sorgfältig vor Mückenstichen schützen, rät das CRM. Denn stehendes Wasser biete gute Bedingungen für Mücken, die ebenfalls Infektionskrankheiten übertragen. Dazu zähle laut CRM vor allem das Denguefieber, eine grippeähnliche Erkrankung. Besonders eigneten sich dafür Mittel mit dem Wirkstoff DEET. Ein sinnvoller Mückenschutz sei auch helle und geschlossene Kleidung, die am besten zusätzlich mit einem Insektenschutz besprüht ist.

dpa

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