Tourismus

Sonne, Strand, Devisenbetrüger: Geldumtausch in Bulgarien

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Die Strände Bulgariens sind beliebt. Weniger beliebt sind dagegen die Wechselstuben.

- Sofia (dpa/tmn) – Als Touristenziel ist Bulgarien beliebt. Anders aber als in den Urlaubsdomizilen der Europäischen Union muss man dort Geld wechseln. Die Behörden geben ein paar Tipps für die Wechselstuben.

Bulgarien lockt jedes Jahr mit Sonne, Strand und Meer Millionen Touristen aus dem Ausland an. Vor allem die Badeorte am Schwarzen Meer sind auch bei deutschen Touristen beliebt. Anders als etwa in Spanien oder Italien müssen Urlauber aber nach wie vor Geld umtauschen. Dabei ist Vorsicht geboten, warnt die Steuerbehörde des Landes, die derzeit verstärkt Wechselstuben kontrolliert. Folgende Ratschläge der Behörde sollten Urlauber beachten:

- Fliegende Geldhändler ignorieren, auch wenn sie vor einer Wechselstube sitzen oder stehen.

- Die Wechselkurse des Exchange-Büros müssen auf einer Tafel stehen.

- Den Wechselkurs auf der Tafel genau prüfen. Der Kurs darf nicht um mehr als fünf Prozent vom amtlichenWechselkurs der bulgarischen Nationalbank (BNB) abweichen. Danach gibt es für einen Euro offiziell 1,95 Lewa.

- Genau prüfen, was man für den Euro-Betrag erhalten wird.

- Erst dann das Umtauschgeschäft mit einer Unterschrift bestätigen – wenn die Unterschrift einmal steht, kann nichts mehr rückgängig gemacht werden.

- Telefonische Beschwerden nehmen die Behörden über die Rufnummer 0700 18 700 (zum Preis eines Stadtgesprächs) entgegen.

dpa

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