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Wohnungsbrand: Jeder Zehnte hat für Ernstfall gepackten Koffer parat

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Bei einem Wohnungsbrand sollten sich die Bewohner niemals unnötig in Gefahr bringen. Vielen ist es laut einer Umfrage aber auch wichtig, Dokumente und teure Geräte zu retten.

Nürnberg - Brennt es im Haus oder in der Wohnung, sollten sich die Bewohner so schnell wie möglich von dem Gebäude entfernen. Doch damit wichtige Dokumente und Gegenstände nicht den Flammen zum Opfer fallen, verwahren viele sie vorsorglich in einem Koffer.

Jeder Zehnte in Deutschland (10 Prozent) ist auf einen Wohnungsbrand vorbereitet und hält für diesen Fall einen gepackten Koffer zu Hause bereit. Das zeigt eine repräsentative Umfrage des Marktforschungsinstituts Gapfish. Fast zwei Drittel (63 Prozent) der Befragten würden bei der Flucht aus einem brennenden Haus als Erstes nach Unterlagen wie Pass, Sparbuch und Versicherungsscheinen greifen. Nur jeweils 3 Prozent möchten vor allem alte Fotoalben, sonstige Erinnerungsstücke oder den Lieblingsschmuck mitnehmen.

Immerhin 11 Prozent würden ihren Computer und 7 Prozent das Handy retten - darunter vor allem die Jüngeren: 31 Prozent der 18- bis 39-Jährigen würden als Erstes zu diesen Geräten greifen, bei den über 60-Jährigen gaben das nur 6 Prozent an. 77 Prozent dieser Altersgruppe sind die Unterlagen auf Papier wichtig, wohingegen nur 46 Prozent der Jüngeren das angaben. Im Auftrag von immowelt.de wurden 1015 Personen befragt.

dpa

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