Advent in den Höfen: 1000 Flöten für ein Fest

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Sie machen Töne: Zu Advent in den Höfen gibt es ein großes Abschlusskonzert. Ulrike Keß vom Stadtmarketing und Thomas Abram von der Kulturscheune rufen zur Mitmach-Aktion auf. An Fritzlarer Hotel Nägel hängt die Einladung, wie im Bild zu sehen.

Fritzlar. Das klingt rekordverdächtig, was Thomas Abram von der Fritzlarer Kulturscheun vor hat. Zum  Abschluss von Advent in den Höfen sind alle Fritzlarer und Nachbarn aufgerufen, mit einer Flöte oder einem anderen Holzblasinstrument auf den Markplatz der Domstadt zu kommen und mitzuspielen.

„Bisher fehlte uns so ein Kracher zum Ende. Diesem Schlusspunkt wollen wir mit unserem kleinen, gemütlichen und doch irgendwie lauten und eindrucksvollen Konzert setzen“, sagt Abram.

Natürlich seien auch alle anderen Menschen eingeladen, er werde gesungen und musiziert. Aber eine Flöte sei bestimmt in der Hälfte der Haushalte noch irgendwo vorhanden - insofern trage sie als Aufhänger hervorragend, zumal die das typische Vorweihnachtsinstrument sei. „Damit wir besser in Gang kommen, wird das Konzert von einem Flötenensemble angeleitet“, sagt er und lacht.

Überhaupt hat er dieser Tage viel zu lachen, trotz des Vorbereitungsstresses: Erstmals ist auch der Hardehäuser Hof bei Advent in den Höfen dabei und das Programmkann sich auch sehen lassen. Unterstützt wurden die Macher von der Kulturscheune vom Fritzlarer Stadtmarketing.

Insgesamt sieben Höfe sind am Samstag, 17. und Sonntag, 18. Dezember mit dabei. Los geht es bereits am Freitag, 16. Dezember mit einem Konzert im Dom St. Peter. Dann heißt es „Adventliche Chormusik Magnificat mit dem Domchor Fritzlar und Instrumentalmusik. Ab 20 Uhr heißt es dann anglühen in der Kulturscheune mit Getränken, Gesprächen und Kunst.

Mehr dazu in der gedruckten Ausgabe der HNA.

Von Damai D. Dewert

Quelle: HNA

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