1000 machten mit beim Dirt-Run in Knüllwald

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Die Männer bewiesen Einsatz: Die Feuerwehr aus Knüllwald ließ sich nicht lumpen und stellte auch ein Team.

Remsfeld. Das war schon ein verrücktes Rennen auf dem Gelände des Offroad-Parks Böser Wolf in Remsfeld: 1000 Läuferinnen und Läufer aus nahezu allen Bundesländern bewegten sich in dem bergigen Parcours, 18 oder neun Kilometer lang.

Dabei waren auch Wolfsrudel und Rotkäppchen-Körbchen mit jeweils fünf Teilnehmern unterwegs, die dann gemeinsam das Ziel durchlaufen mussten. Bevor das erreicht wurde, waren aber einige, darunter auch heftige und anstrengende Hindernisse zu bewältigen.

Neben steilen Auf- und Abstiegen gehörten auch Wasserlöcher, Steinhaufen, Baumstämme, Schlammkuhlen, Klettergerüste und Kriechtunnel, die vorher ordentlich gewässert worden waren, dazu. Das war dann auch deutlich beim Ausstieg an den Trikots der Athleten zu erkennen.

Mit 1000 Teilnehmern komplett ausgebucht: Das Gelände des Offroad-Parks beim Remsfeld war zum zweiten Mal Austragungsort des Bad Wolf Dirt Runs, bei dem nicht die Zeit, sondern das Ankommen wichtig war.

Am gleichen Austragungsort waren vor einem Jahr 300 Teilnehmer gezählt, dieses Mal war das Rennen mit mehr als der dreifachen Zahl schon lange vor dem Start ausgebucht. Neu war, dass nicht auf Zeit gelaufen wurde, sondern das Ankommen im Ziel Priorität hatte.

Startgeld: 50 Euro

Alle befragten Teilnehmer waren der Meinung, dass ein Startgeld von 50 Euro in Ordnung sei, wobei es nach Meldedatum gestaffelt war und deshalb auch 80 Euro bei Nachmeldung vor Ort fällig waren. Zur Startnummer gab es dafür eine Medaille, ein Teilnehmershirt, medizinische Versorgung, zwei Verpflegungsstationen mit Getränken, Bananen und Energieriegeln sowie ausreichend Streckenposten, die dafür sorgten, dass die Wölfe und Rotkäppchen nicht vom Weg abkamen.

Das Dirndl ist hin: Jessica Bauer aus Kassel mit Pjotr Sierpier.

Warum er bei dieser Schlammschlacht mitlief, das war Jörg Rausch aus Aschaffenburg vor dem Start immer noch nicht ganz klar. Es war das erste Mal, dass er an einem Dirt Run teilnahm. Seine Frau Katja habe es gerne gewollt, und so schenkte er ihr seine Teilnahme als Geschenk zum anstehenden zweiten Hochzeitstag.

Für den Triathleten Uwe Kramp aus Lemgo in Westfalen war das alles „ein Späßchen, bei dem ich gar nicht richtig warm wurde“, und für Tim Knieling aus Riede war seine erste Teilnahme auch die letzte. „Es hat zwar Laune gemacht, aber einmal reicht“ meinte der junge Mann mit von Lehm total verschmutzter Brille.

Die Running Gags aus Aachen genau wie die Terminators aus Mainz und das Team Sartorius fanden alles zwar sehr anstrengend, aber letztlich ganz toll. Sie werden im nächsten Jahr wieder dabei sein.

1000 Teilnehmer beim Bad Wolf Dirt Run

Von Rainer Zirzow

Quelle: HNA

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