Ausbildungsverbund half vielen Jugendlichen und musste Einschnitte hinnehmen

1000 Mal gab es Starthilfe

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Hilfe beim Start in den Beruf: Jessica Hartung (links) aus Unshausen und Sabrina Eikemeier aus Gensungen (rechts) wurden zur Helferin in der Hauswirtschaft ausgebildet. Mit auf dem Bild Starthilfe- Geschäftsführerin Elke Junger.

Schwalm-Eder. Über 1000 Menschen haben die 77 Mitarbeiter des Starthilfe-Ausbildungsverbundes in diesem Jahr betreut. „Wir mussten große Herausforderungen meistern und zahlreiche Probleme bewältigen“, sagte Landrat Frank-Martin Neupärtl, Vorsitzender des Starthilfe ABV, während der Mitgliederversammlung.

Die Einsparungen der Bundesregierung bei der Arbeitsförderung und die Kürzungen des Landes in der Ausbildungsförderung hätten zu schmerzhaften Einschnitten geführt. So mussten die Trainingsmaßnahmen und Arbeitsgelegenheiten für Langzeitarbeitslose reduziert werden, und auch zwölf Ausbildungsplätze sind aufgrund fehlender Landeszuschüsse weggefallen.

So konnten in diesem Jahr nur noch vier Auszubildende eingestellt werden, 2010 waren es noch zwölf. Zurzeit sind insgesamt 38 Ausbildungsplätze besetzt.

Neupärtl bedauerte, dass das Objektschutz-Projekt „Sicherheit Schwalm-Eder“ auf Grund neuer Bundesrichtlinien eingestellt werden musste.

Doch gab es auch einige positive Mitteilungen für den Ausbildungsverbund: „25 Auszubildende haben ihre Prüfung erfolgreich absolviert und fast alle einen Arbeitsplatz gefunden.“ In der Berufsvorbereitung ist es gelungen, von 110 Teilnehmern mehr als 90 Prozent in Ausbildungen zu vermitteln.

Das Angebot zur gesunden Ernährung hat sich stabilisiert. Die Verpflegung von Schulen und Kindergärten aus der Lehrküche erfreut sich einer großen Nachfrage, ebenso wie das Ausbildungsrestaurant und das Bistro Triangel.

Seit Oktober wird auch die Kantine der Kreisverwaltung aus der Lehrküche versorgt. Das Angebot werde auch von externen Gästen gut angenommen. Lob gab es für Geschäftsführerin Elke Junger und ihr Team. (may)

Quelle: HNA

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