Polizei ermittelt wegen Körperverletzung

13-Jähriger schoss in Schule mit Maschinenpistolen-Imitat um sich

Schwalm-Eder. Für Aufregung hat ein 13-Jähriger am Freitag gesorgt, als er in der Schule mit der täuschend echt aussehenden Nachbildung einer Maschinenpistole auftauchte.

Es stellte sich nach Angaben der Polizei heraus, dass es eine Soft-Air-Waffe handelte, mit der der Junge Plastikkugeln auf die Beine von Mitschüler verschossen hatte. Dabei gab es Blutergüsse.

Die Schulleitung hatte den Jungen aus dem Unterricht genommen und die Mutter sowie die Polizei alarmiert. Die Polizei führte ein Gespräch mit dem Schüler und informierte auch das Jugendamt.

Die Polizei ermittelt nun wegen gefährlicher Körperverletzung und Verstoß gegen das Waffengesetz. Bei der MP 5-Nachbildung handele es sich um eine so genannte Anscheinwaffe, die in der Öffentlichkeit nicht geführt werden darf.

Ein Verstoß gegen das Verbot kann mit einer Geldbuße bis zu 10.000 Euro geahndet werden. (ode)

Quelle: HNA

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