Zahl der ABC-Schützen ist im Vergleich zu Vorjahr stabil

1500 Schulanfänger in 81 ersten Klassen

Schwalm-Eder. 1500 der 50.000 Erstklässler hessenweit besuchen seit Dienstag Grundschulen im Schwalm-Eder-Kreis. Damit entspricht die Zahl der Schulanfänger der des vergangenen Schuljahres.

Dennoch gibt es in den 47 Grundschulen weniger Klassen, nämlich 81 statt 86 zu Beginn des vergangenen Schuljahres.

Maximal 25 Kinder dürfen in einer ersten Klasse unterrichtet werden. Ab 26 Kindern muss der Jahrgang geteilt werden. Das gilt landesweit seit dem Schuljahr 2011/2012. Damals wurde auch für die 1. Klassen die so genannte Sternchenregelung abgeschafft. Sie hatte ein geringfügiges Überschreiten der Klassenstärken erlaubt.

In Neuenbrunslar mit seinen aktuell 28 Erstklässlern bedeutet das, dass erstmals seit vielen Jahren wieder zwei Eingangklassen gebildet werden. Gegenüber dem Vorjahr ist die Zahl der Anfänger um zehn gestiegen – kreisweit eine Ausnahme. Das hängt indirekt mit dem noch recht neuen Schulkonzept und der festen Betreuungszeit von 7 bis 17 Uhr an allen fünf Schultagen zusammen. Indirekt deshalb, weil es Eltern animiert, ihren Wohnsitz im Bereich des Einzugsgebietes (Wolfershausen, Alten- und Neuenbrunslar und Böddiger) zu nehmen. Davon jedenfalls ist Wolfershausens Ortsvorsteher und Vorsitzender des Vereins Familienhaus Neuenbrunslar, Jochen Hammerschick, überzeugt.

Bei der Grundschule in Röhrenfurth funktioniert es trotz eines ganz ähnlichen und bewährten Konzeptes nicht: Von 16 Anfängern im vergangenen Schuljahr ist die Zahl der ABC-Schützen auf aktuell sieben Erstklässler geschrumpft.

Laut Kultusministerium wurden 150 neue Lehrerstellen landesweit geschaffen. Auf den Schulamtsbezirk Schwalm-Eder und Waldeck-Frankenberg entfallen 51 Lehrer. Detaillierte Angaben waren nicht zu erhalten.

Quelle: HNA

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