Ab 2016 zu wenig Schüler in Ippinghausen und Oberelsungen

Ippinghausen/Oberelsungen. Belastbare Aussagen für die Grundschulstandorte Ippinghausen und Oberelsungen erhofft sich der Landkreis Kassel von einem Gespräch im Hessischen Kultusministerium. Das sagte jetzt der Sprecher der Kreisverwaltung Harald Kühlborn.

Das Problem: Ab dem Jahr 2016 wird es in beiden Schulen nicht mehr die vom Land geforderte Mindestzahl von 13 Mädchen und Jungen geben, um eine Klasse zu bilden. Nach dem aktuellen Stand würde das für beide Standorte die Schließung bedeuten. „Der Kreis will aber an seinen Schulen festhalten“, sagte Kühlborn. Daher würden schon jetzt in Ippinghausen und Oberelsungen zwei Klassen zusammengefasst, um die erforderliche Schülerzahl zu erreichen.

In der zweiten Jahreshälfte werde der Kasseler Kreistag den so genannten Schulentwicklungsplan fortschreiben. Über einen Zeitraum von fünf Jahren würden verlässliche Aussagen über die Zukunft der einzelnen Grundschulen getroffen. Im Vorfeld der Kreistagsentscheidung solle das Kultusministerium Farbe bekennen und die Richtung vorgeben, sagte Kühlborn. „Wir wollen eine sinnvolle Lösung.“ Aus seiner Sicht sei die vom Ministerium formulierte Mindestschülerzahl von 13 rein willkürlich gewählt. Für Kinder und Lehrer hätten kleinere Klassen Vorteile. Der Lernerfolg sei besser. (ant)

Quelle: HNA

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