Kommunen ziehen positive Bilanz des Konjunkturpaketes II

42 Millionen Euro für Projekte im Landkreis

Wolfhager Land. Nach zweijähriger Laufzeit ziehen die Kommunen positive Bilanz über das Konjunkturpaket II des Bundes und ergänzende Programme der Länder. In Hessen sind Bauprojekte von über 2,6 Milliarden Euro angestoßen und zu 80 Prozent bezuschusst worden.

Insgesamt 42,3 Millionen Euro sind aus dem Konjunkturprogrammen von Bund und Land in den Landkreis Kassel geflossen, teilte Kreissprecher Harald Kühlborn auf HNA-Anfrage mit. Im Altkreis Wolfhagen haben folgende Schulen profitiert: Elisabeth-Selbert-Schule in Zierenberg, Grundschule Wenigenhasungen, Grundschule Breuna, Fritz-Hufschmidt-Schule Zierenberg, Wilhelm-Filchner-Schule Wolfhagen, Grundschule Wolfhagen und die Elbetalschule in Naumburg mit einer Gesamtinvestitionssumme von 2,5 Millionen Euro.

An die kreisangehörigen Kommunen flossen aus dem Konjunkturprogramm II 29,5  Millionen Euro. Größte Einzelpositionen waren laut Harald Kühlborn dabei Investitionen in Sportstätten, Verwaltungsgebäuden, Bürger- und Gemeinschaftshäusern und Kindertageseinrichtungen.

Trotz aller Investitionen besteht laut Sprecher Kühlborn die Gefahr, dass das Land Hessen mit Blick auf das Programm weitere Abstriche an der Schulpauschale für die Schulträger in Hessen vornehme. „Das führt zu größeren Problemen für eine nachhaltige Moderniserung unserer 75 Schulen und der über 50 kreiseigenen Schulsporthallen“, sagt Kühlborn.

Dennoch: Der Finanzreferent des hessischen Städte- und Gemeindebundes, Dr. David Rauber, sieht das Paket als durchweg positiv: „Das Geld ist absolut vernünftig ausgegeben worden.“ Die Gemeinden hätten kaum noch Geld, um in die Infrastruktur zu investieren. „Der Investitionsstau ist enorm, beträgt sicher an die 15 Jahre.“ Da habe das Paket und das bundesweit einmalige hessische Sonderinvestitionsprogramm Schule und Hochschule, das allein mit 1,7 Milliarden Euro ausgestattet war, geholfen. (pve) ZUM TAGE

Quelle: HNA

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