Bürgermeisterwahl mit nur einem Kandidaten

7600 Gudensberger dürfen wählen

Gudensberg. Etwa 100 ehrenamtliche Wahlhelfer sind am Sonntag in den Wahllokalen in der Kernstadt und in den Stadtteilen Gudensbergs im Einsatz. Sie gewährleisten den korrekten Ablauf der Bürgermeisterwahl, die nach sechs Jahren wieder ansteht.

„Ohne sie könnte eine solche Wahl nicht stattfinden“, sagt Gemeindewahlleiter David Zerbes und bedankt sich bei denjenigen, die sich bereiterklärt haben zu helfen.

In der Gudensberger Kernstadt gibt es zwei Wahllokale im Bürgerhaus, in den Stadtteilen jeweils eines, die alle von 8 bis 18 Uhr geöffnet sind.

Zur Wahl steht nur ein Kandidat: Amtsinhaber Frank Börner (55) aus dem Stadtteil Gleichen tritt nach 2010 zum zweiten Mal an. Er wurde erneut von der Gudensberger SPD aufgestellt.

Überall nur Stimmzettel

Etwa 7600 Gudensberger sind am Sonntag wahlberechtigt. Sie geben ihre Stimme per Stimmzettel ab. Da nur ein Wahlvorschlag vorliegt, wird mit Ja oder Nein abgestimmt. Wer am Wahltag verhindert ist, kann per Briefwahl an der Wahl teilnehmen. Die Briefwahlunterlagen können mit der entsprechend ausgefüllten Wahlbenachrichtigungskarte im Bürgerbüro im Rathaus beantragt oder auch direkt abgeholt werden. Das ist möglich bis Freitag, 13 Uhr.

Im Falle einer plötzlichen Erkrankung können Briefwahlunterlagen auch noch am Wahlsonntag von 9 bis 15 Uhr beantragt und abgeholt werden. Dazu wird dann neben dem Antrag auch eine schriftliche Vollmacht des Briefwählers benötigt.

Einziger Kandidat

Bei der vorigen Bürgermeisterwahl im Januar 2010 war Frank Börner ebenfalls einziger Kandidat. Er erhielt damals über 95 Prozent der Stimmern. Die Wahlbeteiligung lag bei knapp 39 Prozent.

Er wie auch alle anderen kommunalpolitisch Aktiven hoffen auf eine mindestens ebenso große Wahlbeteiligung. „Nehmen Sie am Sonntag Ihr Wahlrecht wahr und gehen Sie wählen!“, fordert der Gemeindewahlleiter die Gudensberger auf. (ula)

Quelle: HNA

Kommentare