Bankette während einer Nachtbaustelle asphaltiert

Nach Bauarbeiten: A7-Baustelle bei Melsungen soll jetzt sicherer sein

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Dreist: Diese zwei Lastwagen überholen trotz Verbots.

Melsungen. Auf der Autobahn 7 ist die Bankette von der Anschlussstelle Melsungen bis zum Beginn der Leitplanke mit Bitumen befestigt worden. Auf einer Länge von etwa einem Kilometer sei die Verkehrssicherheit somit erhöht, sagt dazu "Hessen Mobil"-Sprecher Horst Sinemus.

Auf diesem Teilstück der Autobahn in nördliche Richtung war es in den vergangenen Wochen gehäuft zu Unfällen gekommen. Vornehmlich Lastwagen landeten neben der Fahrbahn und versperrten diese. Kilometerlange Staus waren die Folge.

„Unsere Absicht ist es, die Baustelle für den Verkehr sicherer zu machen. Dazu gehört auch, die Nebelwarnanlage bei Malsfeld in einen Stauwarner umzufunktionieren“, sagt Sinemus weiter. Dies sei derzeit in Vorbereitung und passiere in den kommenden Tagen.

Während zwei Nächten hat das Bad Hersfelder Bauunternehmen Kirchner die Bankette asphaltiert. Der Schwerlastverkehr kann künftig dort nicht mehr so leicht auf den unbefestigten Seitenstreifen geraten. Entlang der Baustelle gibt es aber auch weiterhin Bereiche mit einer unbefestigten Bankette.

Noch hell: Für die Dauer der Bauarbeiten wurde der Verkehr in Richtung Nord über die Gegenfahrbahn geleitet.

Zu beobachten ist außerdem, dass Lastwagen in südliche Richtung für Verkehrsbehinderungen sorgen. Immer wieder scheren Fahrer mit ihren Fahrzeugen aus und setzen trotz eines bestehenden Verbots zum Überholen an. Unser Leser Jörg Kochowski hat dies in Bildern festgehalten. Er beobachtete am Dienstagabend wie zwei Lastwagen die mittlere und linke Fahrspur dichtmachten und anschließend zum Überholen ansetzten. Das Resultat sei ein Megastau gewesen, berichtet unser Leser weiter, und das obwohl der Verkehr zuvor zügig floss.

Die Autobahnpolizei weiß von diesen verbotenen Überholvorgängen. Völlig verhindern könne man sie aber nicht. In der Baustelle bestehe ein generelles Überholverbot für Lastwagen. Würden die Fahrer beim Überholen erwischt, koste das 80 Euro und gebe einen Punkt. (ddd)

Quelle: HNA

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