Zustand von 50-Jährigem sehr kritisch

Nach A7-Unfall mit drei Toten: Lkw-Fahrer nicht vernehmungsfähig

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Nicht vernehmungsfähig: Der LKW-Fahrer, der bei dem Unfall auf der A7 schwer verletzt wurde, befindet sich in einem kritischen Zustand.

Guxhagen. Nach dem schweren Unfall auf der A7 laufen die Ermittlungen nach dem genauen Hergang weiter. Der mutmaßliche Verursacher konnte noch nicht befragt werden.

Der mutmaßliche Unfallverursacher sei nicht vernehmungsfähig, sagte am Donnerstag Matthias Mänz, Pressesprecher der Kasseler Polizei.

Der Zustand des 50-jährigen Fahrers sei sehr kritisch, man wisse nicht, ob er überhaupt noch vernommen werden könne.

Die Auswertung der Unfallsachverständigen werde noch dauern. Die Situation auf der Autobahn sei komplex gewesen. Wahrscheinlich ist aber nach wie vor, dass der Sattelzug auf das Stauende aufgefahren ist und dabei andere Fahrzeuge ineinander geschoben hat.

Mehrere Tote bei schwerem A7-Unfall nahe Guxhagen

Die am Unfall beteiligten Fahrzeuge wurden sichergestellt. Ein Abstandwarner im Lastwagen hätte den Unfall vielleicht verhindern können. Aus polizeilicher Sicht wären sie gut geeignet, Auffahrunfälle zu vermeiden oder unwahrscheinlicher zu machen, sagt Mänz. Es gebe Abstandswarner, die eine Notbremsung einleiten könnten. Dies sei Sache des Gesetzgebers.

Auffällig ist, dass Lastwagen in Kolonne häufig dicht auffahren. Dazu sagt Mänz: Die Mindestabstände richteten sich nach der Geschwindigkeit und würden selbstverständlich für alle Lastwagen gelten. Bei einer Bremsung, müsse das Fahrzeug sicher zum Stehen gebracht werden können.

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Quelle: HNA

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