Parkplatz Walkmühlenzentrum: Viele wollen Markierungen auf der Einfahrt

Abbieger brauchen Nerven

Treysa. Bei vielen Parkplatznutzern, die nach Treysa zum Einkaufen fahren, ist er nicht gerade in guter Erinnerung, der Parkplatz des Walkmühlenzentrums mit seinen über 130 Stellplätzen. Doch beschwert hat sich anscheinend noch keiner.

Tatsächlich kritisch ist vor allem die Zu-, vor allem jedoch die Abfahrt. „Sie ist katastrophal gemacht und müsste mindesten zwei Fahrzeugbreiten breiter sein“, findet Christian Herche, Vorsitzender der Handels- und Gewerbevereinigung (HGV) Treysa. Seiner Meinung nach ist der Parkplatz mit einer Ausfahrt, wo Rechts- und Linksabbiegen möglich ist und keine Verkehrszeichen die Auf- und Zufahrt regeln, ein Unfallschwerpunkt. Ähnlich sieht das Alfons Knapp, Betreiber des Rewe-Marktes im Zentrum und Inhaber der Rewe Knapp OHG. Neben dem Rewe gehören das Bekleidungsgeschäft Takko, Deichmann-Schuhe und der Drogeriemarkt DM sowie die HNA zu den Mietern.

„Die Ein- und Ausfahrt ist superschlecht.“

Alfons Knapp, Betreiber des Rewe-Marktes

Viele Unfälle habe er zwar noch nicht beobachtet. Aber mit der Zufahrt ist er sehr unzufrieden. „Die Ein- und Ausfahrt ist superschlecht“, sagt Knapp.

Verwaltet wird der Parkplatz für den Eigentümer, eine Anteilsgesellschaft, von der Immobilienverwaltung Aquam Deutschland mit Sitz in Frankfurt/M.. Beschwerden müsste Knapp als Filialleiter an die Rewe-Zentrale weitergeben, die diese dann an Aquam weiterleiten würde.

„Uns liegen aber keine Mangelmeldungen oder Beschwerden von Mietern vor“, sagte Katja Krecker, Geschäftsführerin von Aquam Deutschland gegenüber der HNA. „Die lockeren Pflastersteine sind uns bekannt und werden gerade durch umfangreiche Reparaturen in Ordnung gebracht.“ Alfons Knapp erinnert sich dazu daran, dass es eine ganze Weile gedauert hat, bis das passierte. „Wir haben es jahrelang beanstandet, teilweise waren die Lücken zwischen den Steinen drei Zentimeter breit.“

Keine Klagen beim Verwalter

Dass die Zu- und Abfahrt wirklich mitunter so nervtötend ist, will man bei Aquam aber nie gehört haben. „Die Filialleiter vor Ort sind die ersten, die bei uns auf der Matte stehen würden, wenn Sorgen von Kunden geäußert worden wären“, so Krecker. Dies sei aber bisher nicht der Fall gewesen.

Platz für drei Spuren fehlt

So sieht das etwa auch Matthias Post als einer der beiden Inhaber des EDV-Fachgeschäfts PC-Pur, ebenfalls Mieter auf dem Gelände. Er sagt, dass er noch keine Schwierigkeiten gehabt habe. „Ich hatte noch keine Probleme, minutenlang musste ich an der Ausfahrt noch nie warten.“ Für ihn sei die Regelung auf dem Parkplatz akzeptabel. „Mehr Markierungen würde eher zu Chaos führen, für eine dreispurige Ausfahrt ist es einfach zu eng“, findet Post. Fotos: Nickoll

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Von Nina Nickoll

Quelle: HNA

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