Bei den Ferienspielen in der Ederaue in Fritzlar lernen Kinder die Elemente kennen

Abenteuer auf der Wiese

Alle dürfen sich ausprobieren: Die kleinen Abenteurer der Ferienspiele lernen, wie man Teller balanciert (vorne) und Bänder schwingt (hinten). Foto: Sauerwald

Fritzlar. Endlich scheint die Sonne. Der Himmel ist blau und jede Menge Kinder spielen auf der großen Abenteuerwiese in der Ederaue in Fritzlar. Zwei Wochen laufen die Ferienspiele. Geleitet werden sie vom Jugendpfleger der Stadt Fritzlar, Helmut Stallmann, und seinen Helfern.

Das große Thema in diesem Jahr sind die vier Elemente Feuer, Wasser, Luft und Erde. Zu jedem Element gibt es Stationen, an denen sich die Kinder ausprobieren können.

„Beim Element Feuer sollen die Kinder lernen, wie man verantwortungsvoll damit umgeht, ohne Angst zu haben“, sagt Jutta Schröder, die bei den Ferienspielen hilft.

Fackeln fliegen

Den Kindern bringt sie bei, wie man Fackeln in großen Achten schwingt. Erst wird ohne Feuer geübt. Später werden die Fackeln dann mit Spiritus getränkt und angezündet. „Man kann das Feuer hören“, sagt Elvis, der gerade die entflammte Keule schwingt. Die beliebteste Station beim Element Luft ist die mit den Seifenblasen. Zum Thema modellieren die Kinder mit Ton. Um Wasser geht es im Schwimmbad neben der Wiese. Die kleinen Abenteurer können spielen, basteln, ausprobieren und bauen.

Die Kochgruppe von Gisela Nachbar ist immer gut besetzt. „Ganz tolle Kinder helfen mir beim Kochen, es gibt keine Probleme Hilfe zu finden“, sagt sie. Die Kinder freuen sich besonders, wenn über offenem Feuer gekocht wird.

Neben der Freilichtküche wird ein neuer Schuppen gebaut. „Dort lernen die Kinder, wie man mit Werkzeug umgeht“, erklärt Schröder. Im Zelt können die Kinder Gesichter und Hände mit Theaterschminke verschönern.

„Jeden Tag dürfen sich die Kinder aussuchen, an welcher Station sie sich auszuprobieren wollen“, sagt Helmut Stallmann.

Simon und Justus, die schon den ganzen Vormittag Bretter für eine neue Seitenwand an das Baumhaus schrauben, wollen erstmal weiterbauen. In diesen Sommerferien wird eine Brücke und neue Wände gebaut.

„Schminken machen wir auf gar keinen Fall“, sagt einer der Jungen. Der Stimmung hat das regnerische Wetter in der vergangenen Woche nicht geschadet. „Die Kinder waren auch im Regen gut drauf und haben im Schlamm gespielt und gebaut“, sagt Schröder.

Von Pia Sauerwald

Quelle: HNA

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