Bagger am Mittelteil

Helterbachtalbrücke der A7: Abrissarbeiten sind in vollem Gange

Gefährlich: Herumfliegende Betonteile könnten Menschen verletzen. Die Baustelle ist weiträumig abgesperrt. Foto: Wenderoth

Felsberg. Seit Wochenbeginn sind die eigentlichen Abrissarbeiten an der Helterbachtalbrücke der A 7 in vollem Gange. In der Mitte der Brücke, die in etwa 30 Meter Höhe über den Helterbach und die Landstraße durch Melgershausen-Mittelhof führt, klafft bereits ein breites Loch.

Zwei Bagger mit hydraulischen Meißeln sind damit beschäftigt, den Mittelteil der Brücke abzureißen. Die Firma Moß aus Lingen/Ems, eine Spezialfirma für Abrissarbeiten, hat mit zwei Baggern mit dem Abriss begonnen. Bereits ab sieben Uhr ist in Melgershausen und Heßlar das Wummern der hydraulischen Geräte zu hören.

An allen Zugängen zum Brückenbauwerk sind Sicherheitsposten aufgestellt, sagte Thomas Beumer, einer der Bauleiter der Abrissfirma. Sie sorgen dafür, dass sich kein Spaziergänger oder Hobbyfotograf der Baustelle nähert und sich dadurch in Lebensgefahr begibt.

Trotz aller Sicherheitsvorkehrungen an den riesigen Baumaschinen bestehe immer die Gefahr, dass Betonteile auseinanderplatzten und unkontrolliert umherflögen, so Beumer. Bisher sei es während des Abrisses nicht zu nennenswerten Unfällen gekommen, sagt Beumer.

Die Brücke darf nicht betreten werden. Nur sechs speziell geschulte und informierte Mitarbeiter dürfen noch auf das Bauwerk.

Mitte nächster Woche geht es richtig los. Ein 140-Tonnen-Bagger mit einem 30-Meter Ausleger, von dieser Größe gibt es nur drei Stück in Deutschland, wird von unten mit dem Abriss beginnen. (zot)

Quelle: HNA

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