Nach mehr als 40 Dienstjahren geht Günter Schnegelsberg in Pension

Abschied von der Polizei

Ab in den Ruhestand: Polizeipräsident Eckhard Sauer (rechts) verabschiedete Günter Schnegelsberg. Foto: nh

Wolfhagen/Korbach. Nach mehr als 40 Jahren Dienst bei der Polizei geht der Wolfhager Günter Schnegelsberg zum Jahresende in den Ruhestand. Nordhessens Polizeipräsident Eckhard Sauer hat Schnegelsberg, der am 4. Dezember seinen 60. Geburtstag feierte, vor dem Weihnachtsfest bereits verabschiedet.

Schnegelsberg leitete die letzten vier Jahre die Kriminalpolizei in Korbach und war in dieser Funktion auch stellvertretender Leiter der Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg mit rund 200 Mitarbeitern. Den größten Teil seiner Dienstzeit verbrachte Günter Schnegelsberg im Mobilen Einsatzkommando (MEK) Kassel, dessen Leiter er vor dem Wechsel auf den Chefposten der Kripo in Korbach 17 Jahre lang war.

Besonderer Erfolg

„Günter Schnegelsberg hat in seiner Zeit als Leiter des MEK Kassel aus einer motivierten Truppe eine hervorragend funktionierende Spezialeinheit geformt“, brachte Polizeipräsident Sauer den besonderen Erfolg des Kriminaloberrats auf den Punkt.

Nach dem Abitur im Juni 1971 an der Wilhelm-Filchner-Schule in Wolfhagen trat Günter Schnegelsberg direkt in den Dienst der Kriminalpolizei des Landes Hessen ein. Nach der Ausbildung war er zunächst in verschiedenen Funktionen als Sachbearbeiter im Hessischen Landeskriminalamt (HLKA) in Wiesbaden tätig. Nach der zweiten Fachprüfung wechselte der frischgebackene Kriminalkommissar im Jahr 1978 aus dem Mobilen Einsatzkommando des HLKA zum Regierungspräsidium nach Kassel in das damalige Polizeidezernat.

Nach verschiedenen Leitungsfunktionen im MEK wurde er schließlich am 1. April 1990 zu dessen Leiter ernannt. 2007 übernahm Günter Schnegelsberg die Leitung der Regionalen Kriminalinspektion im Landkreis Waldeck-Frankenberg.

Ehrenamtlich engagieren

Schnegelsberg, der verheiratet ist und zwei erwachsene Kinder hat, will auch im Ruhestand aktiv bleiben. „Jetzt, wo ich hoffentlich etwas mehr Zeit habe, möchte ich mich verstärkt ehrenamtlich betätigen“, skizziert der 60-jährige Kriminaloberrat a.D. seine Pläne für die nahe Zukunft. (red)

Quelle: HNA

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