Abschluss der Dorferneuerung Rommershausen: Jugendraum ist fertig

Am Ziel: Annika Naufalk, Lea Luise Balzer, Alice Gringel, Clarissa Herbst und Lea Harle (von links) und die Gäste freuen sich über den Jugendraum. Foto: Rose

Rommershausen. Den Abschluss der Dorferneuerung feierten am Mittwoch die Rommershäuser und ihre Gäste am Sportplatz. Dort wurde der neue Jugendraum eingeweiht. 2002 ist der Ort in das Programm aufgenommen worden.

Es gründete sich der Arbeitskreis Dorferneuerung. „Rommershausen ist heute eines der schönsten Dörfer in der Schwalm“, sagte Bürgermeister Wilhelm Kröll.

Viel habe sich in den vergangenen zehn Jahren getan. Neu gestaltet wurden Dorfplatz und Schlossstraße, allein drei Millionen flossen in den Kanalbau. Zusätzlich ließ der Kreis die Talstraße ausbauen. Dazu habe sich auf Initiative der damaligen Ortsvorsteherin Irmgard Poike und Jürgen Hahn viel privates und ehrenamtliches Engagement entwickelt. Derzeit umgesetzt würden noch zwei weitere Projekte: die Friedhofshalle und der Wanderparkplatz.

Pläne für einen Jugendraum gab es bereits 2004, 2007 entschieden sich die Rommershäuser für eine Erweiterung des Sportheimes als Lösung. Entstanden ist ein 40 Quadratmeter großer, moderner Anbau mit viel Licht und umlaufender Terrasse. 90.000 Euro hat die Umsetzung gekostet, die Förderung betrug 60.000.

Dazu haben die Dorfbewohner mehr als 1000 Stunden Eigenleistung eingebracht: Im Innenausbau, bei Sanitär und Heizung sowie Holzarbeiten. Die Gestaltung der Außenanlage nahm 2009 Form an. Gebaut wurden eine Boulebahn, ein Volleyballfeld, es gibt einen Basketballkorb und eine Terrasse. Die Kosten beliefen sich auf 79.500 Euro, davon wurden 59.000 Euro gefördert.

Auch Landrat Frank-Martin Neupärtl lobte das Engagement der Rommershäuser. 777 000 Euro Fördergeld seien von 2003 bis 2011 geflossen, im Bereich der privaten Investitionen gab es Zuschüsse von 1,1 Millionen Euro. Die Investitionen seien auch den örtlichen Handwerksbetrieben zugute gekommen.

Heinrich Kessler vom Arbeitskreis gab den Schlüssel verbunden mit einer Spende des Vereinsrings am Mittwoch an Ortsvorsteher Egon Knieling weiter. Auch Pfarrerin Tamara Morgenroth überreichte im Auftrag der Kirchengemeinde einen Gutschein. „Die Hauptarbeit lastete auf den Schultern von vielen, insbesondere aber auf Heinrich Kessler und Guido Fuchs. Ich danke allen Helfern auf das herzlichste.“ Nicht unerwähnt bleiben sollte die Initiative des Dorfjournals - „das es leider nicht mehr gibt“ - aus dessen Verkauf ebenfalls Geld für die Jugendarbeit übrig geblieben sei.

Zusammen mit Jugendpfleger Michael Schott werden die Jugendlichen jetzt über die künftige Nutzung des Jugendraumes sprechen. Im Durchschnitt ist der Raum Treffpunkt für 15 junge Leute. (zsr)

Von Sandra Rose

Quelle: HNA

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