Abschussquote der Jäger lag bei 80,6 Prozent

+
Ergebnisse des Jagdjahres: In der Stadthalle zeigten die Jäger ihre Trophäen. Kleines Foto: Vor der Trophäe eines 1er-Hirschs stehen Hilmar Dobslaw(von links), Jäger Ullrich Goetjes und Burkhart Prinz.

Melsungen. Mit einer Lehrschau hat die Rotwildhegegemeinschaft Riedforst die Ergebnisse des Jagdjahres 2011/2012 in der Stadthalle Melsungen präsentiert.

Rotwildhege-Gemeinschaft tagt in Melsungen

Um die Trophäen zu bewerten, waren sie von den Jägern vorab eingereicht worden, um anhand eines so genannten Zahnschliffs das Alter zu ermitteln.

Seit vielen Jahren trägt Prof. Dr. Ludwig Georg Braun die Verantwortung, diese Untersuchungen vorzunehmen. Anhand des Alters und der Einschätzung von qualifizierten Jägern werden für die Trophäen dann für die einzelnen Altersklassen Punkte vergeben.

Der passionierte Jäger Braun war es auch, der für den stärksten Hirsch, einen ungeraden 20-Ender, die höchste Punktzahl erreichte und mit der Auszeichnung „Silberner Bruch“ geehrt wurde.

Insgesamt 627 Stück Rotwild einschließlich Fallwild kamen im vergangenen Jagdjahr zur Strecke, berichtete Hilmar Dobslaw (Malsfeld), Vorsitzender der Hegegemeinschaft der Rotwildjäger im Riedforst. Der Bereich der Hegegemeinschaft umfasst eine Fläche von 59 000 Hektar, davon seien 39 000 Hektar bejagbar.

Bei der Planung waren 779 Stück Rotwild vorgesehen. Mit 627 habe man eine Abschussquote von 80,6 Prozent erreicht. „Das ist okay“, sagte Dobslaw. Ziel sei eine Abschussquote zwischen 80 und 90 Prozent, sagte der Hegegemeinschafts-Geschäftsführer Christian Foet. 

Mehr in der gedruckten Ausgabe

Von Alexandra Lache-Elsen

Quelle: HNA

Kommentare