Aktion zum Erhalt der Geburtshilfe: Von der Kirche geht es ins Kino

Die Aktionen zum Erhalt der Geburtshilfe im Wolfhager Krankenhaus gehen weiter. In der letzten Woche vor der drohenden Schließung zum 1. Februar, will man die Kräfte noch einmal bündeln und ein weiteres Zeichen für den Fortbestand setzen.

Wolfhagen. Los geht es am Mittwoch, 29. Januar, um 17.30 Uhr in der Wolfhager Evangelische Stadtkirche Sankt Anna. Dort treffen sich alle, denen der Fortbestand der Geburtshilfe in Wolfhagen ein Anliegen ist zu einem Gebet mit Dekan Dr. Gernot Gerlach. „Suchet der Stadt Bestes - Gebet zum Tage“ ist das Treffen im Gotteshaus überschrieben.

Anschließend ist ein gemeinsamer Gang von der Kirche zum Wolfhager Kino vorgesehen. Die Teilnehmer des Marsches werden gebeten, Kerzen oder andere Lichter mitzubringen.

Im Cinema an der Schützeberger Straße steht dann ab 18.15 Uhr zunächst ein Vorfilm von Dirk Lindemann über die Demo am 10. Januar von der Wolfhager Sonnenapotheke zur Klinik auf dem Programm, ehe der Hauptfilm beginnt: „Willkommen in der Bretagne“ lautet der Filmtitel. Der Spielfilm erzählt die Geschichte vom Kampf gegen die Schließung der Geburtsstation eines Krankenhauses im Herzen der Bretagne.

Catherine, die neue Personalmanagerin des örtlichen Krankenhauses, kann sich zunächst gar nicht mit dem dörflichen Leben anfreunden - bis sie die Herzlichkeit der Menschen zu schätzen lernt. Als sie erfährt, dass die Geburtenstation des Krankenhauses geschlossen werden soll, will sie mit ihren neuen Freundinnen dagegen kämpfen. Der Eintritt kostet fünf Euro.

Podiumsdiskussion

Im Anschluss an den Film findet eine Podiumsdiskussion statt, zu der bisher der Gynäkologe Dr. Werner Prinz, Vera Wenzel vom DRK, Bürgermeister Reinhard Schaake und Dekan Dr. Gernot Gerlach zugesagt haben.

Reservierungen fürs Kino bei Heiko Weiershäuser, 05692/8241. (nom)

Quelle: HNA

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