Gombether Feuerwehr baut sich neue Umkleideräume selbst

Alle packen mit an

Sie packen ehrenamtlich an: Aus dem ehemaligen Schuppen werden Umkleiden für die Feuerwehr. Im Bild arbeiten von links Franz Engler, Thorsten Kögel, Lothar Streitmatter und Roger Zaschke fleißig mit. Foto: privat

Gombeth. Das Feuerwehrhaus in Gombeth bekommt neue Umkleideräume für Männer und für Frauen. Großzügig und modern sollen sie werden. Dabei packen die Feuerwehrleute aus dem Borkener Stadtteil kräftig mit an.

Der technische Prüfdienst der hessischen Feuerwehren hatte die alten Umkleideräume beanstandet. Aus Gründen des Gesundheitsschutzes und der Unfallverhütung für die Einsatzkräfte seien die neuen Räume nötig geworden, teilt die Stadtverwaltung Borken mit.

Günstig und funktionell

Mitarbeiter der Bauverwaltung, der Feuerwehrführung und Bürgermeister Bernd Heßler sahen sich die baulichen Gegebenheiten am bestehenden Feuerwehrhaus an, um eine möglichst kostengünstige, aber auch funktionelle Lösung für das Problem zu finden.

Die Beteiligten einigten sich darauf, einen alten Lagerschuppen, der direkt an das Feuerwehrhaus grenzt zu nutzen. Genau dort sollten die neuen Umkleideräume Platz finden.

Der Vorstand der Gombether Feuerwehr sicherte zu, sämtliche Arbeiten dafür in Eigenleistung zu übernehmen und so der Stadt Borken viel Geld zu sparen.

6000 Euro investiert die Stadt nun in den Umbau, den selben Betrag steuert der Feuerwehrverein von seinem eigenen Konto bei. Der neue Umkleidebereich im alten Schuppen soll rund 50 Quadratmeter groß werden.

Die Einsatzkräfte bekommen 40 Stahlspinde, in denen Einsatz- und Privatkleidung getrennt aufbewahrt werden kann. Die Schränke wurden vom Volkswagenwerk Baunatal gekauft; für wenig Geld, wie die Verantwortlichen versichern.

In diesen Tagen wird der Fußboden in das Haus eingebaut, außerdem werden die Wände isoliert und mit Rigips-Platten verkleidet.

Fenster als Spende

Bereits im Vorfeld hatten Erd- und Maurerarbeiten angestanden, um die Räume gegen Feuchtigkeit zu schützen. Fenster und Türen wurden eingesetzt und die Elektrikverteiler installiert. Die Firma Fenster-Möller aus Kleinenglis spendete die Fenster. Außenputz wurde aufgetragen und Feuchtigkeitsschäden am Mauerwerk beseitigt.

Wo man schon einmal bei der Arbeit ist, werden auch die Aufenthalts- und Schulungsräume in Schuss gebracht, sowie Küche, Toiletten, Fahrzeughalle und Werkstatt im Feuerwehrhaus renoviert und gestrichen. (red)

Quelle: HNA

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