120 Kinder der Eckhard-Vonholdt-Schule traten am Mittwoch in der Festhalle in Treysa auf

Alles andere als fauler Zauber

Zauberhaft: Zum Musicalnachmittag der Eckhard-Vonholdt-Schule Treysa gab es viel Theater, auch mit Schwarzlicht. Fotos: Rose

Treysa. Abenteuer im Zauberland - unter diesem Motto stand der musische Nachmittag der Eckhard-Vonholdt-Schule am Mittwoch in der Festhalle in Treysa: Zauberer und Hexen stürmten die Bühne und nahmen die Zuschauer mit auf eine fantasievolle Reise.

Unter der Leitung von Annett Timm und Friederike Burk hatten die Grundschüler Theater und Gesang einstudiert. Und die stolzen Schüler präsentierten sich zum Schluss des Schuljahres nicht minder stolzen Eltern und Geschwistern.

Mit Trommelwirbel starteten Gäste und Akteure in den amüsanten Nachmittag: Herbert Wölfel und seine Trommel-AG stimmten rhythmisch auf die Reise ein. Kaum war der Klang verhallt, senkte sich tiefschwarze Nacht über die Bühne.

Glühende Spinne

Die „Glühwürmchen“ aus der Nachmittagsbetreuung zeigten in effektvollen Bildern und mithilfe von Schwarzlicht Schauspielszenen aus dem Zauberland. Eine glühende Spinne bewegte sich grazil über den Bühnenboden, zarte Elfen umfingen das Publikum mit Magie.

Durch den Mittelgang schritten alsbald die Zauberschüler herein: Mit Hüten und Zauberstäben, Umhängen und Masken reihte sich der Nachwuchs im Chor ein. Den Gästen erklärten sie virtuos und mit einem Augenzwinkern „Alles fauler Zauber“. Chor, Solisten und die Tanz-AG lehrten den Eltern mit dem Gruselsong das Fürchten. Dabei ging es den Zauberschülern gar nicht so sehr ums Gruseln:

Drache ohne Feuer

Viel lieber halfen die Kinder dem Drachen, der nicht Feuer speien konnte. Was wäre da effektvoller gewesen als Zauberkunst im Doppelpack. Leo Pietsch schlüpfte in die Rolle von Harry Potter, ihm zur Seite stand Angelina Schiller als Bibi Blocksberg. Die Gäste erlebten einen wahrhaft zauberhaften Nachmittag. Sie bewunderten Einhörner, die Hexe Trude Trudis und wippten mit beim Dracula-Rock - fantasievolle Szenen, originelle Geschichten und viel Liebe zum Detail. Den jungen Zauberschülern stand die Erleichterung am Ende in den Gesichtern geschrieben. Dabei war das Publikum wirklich verhext - und klatschte lang und begeistert. 

Von Sandra Rose

Quelle: HNA

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