Förderprogramm für die Gemeinde Breuna

Altbauten: CDU mit eigenem Entwurf

Breuna. Mit einem abgewandelten Entwurf des SPD-Vorschlags zur Altbau-Förderung („Jung kauft Alt“, d. Red.)) geht die Breunaer CDU-Fraktion in die Beratungen im Haupt- und Finanzausschuss am Montag, 7. November.

Nach ersten Gesprächen sind sich die Parlamentarier darin einig, dass die Gemeinde den Neuerwerb von Altbauten finanziell fördern sollte, um dem Leerstand von Objekten entgegenzuwirken (wir berichteten). Einigkeit herrscht weiterhin darin, dass die Förderung eine Familienkomponente enthalten sollte, sodass die Förderung mit der Familiengröße steigt. Die CDU legt in ihrem Vorschlag Wert darauf, dass der Bauherr der Gemeinde vor Zahlung erster Zuwendungen belegt, dass er zur Fertigstellung des Objektes in der Lage ist. „Wir wollen die Interessenten finanziell nicht überfordern, und wir wollen keinesfalls Bauruinen fördern“, so Fraktionschef Friedhelm Becker zur Begründung.

Im CDU-Entwurf ebenfalls enthalten: die Förderung von Gebäudeabrisskosten, sofern ein Ersatzobjekt entsteht oder der Platz ortsbildgerecht hergestellt wird. Das CDU-Papier geht außerdem davon aus, dass die Förderung prozentual an den Kosten der Maßnahme orientiert sein müsse. Eine Pauschalförderung sei ungerecht.

Für die Zukunft kann sich die CDU vorstellen, dass auch die Gemeinde leer stehende Häuser kauft, um so aktiv in die Gestaltung der Ortskerne einzugreifen. (bic)

Quelle: HNA

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