Oldtimerfreunde Urbachtal hatten wieder zum Oldtimertreffen eingeladen

Alte Schätze blühten auf

Star des Treffens: Die selbstfahrende Bandsäge von Bernhard Braun (rechts) aus Obergrenzebach, hier mit ,von links, Holger Albert und Manuel Müller, aus dem Jahr 1910 zählte zu den ältesten Fahrzeugen beim Oldtimertreffen in Neukirchen. Fotos: Ebers

Neukirchen. Trotz des verregneten Wochenendes nahmen viele befreundete Clubs und private Oldtimerfanatiker den Weg nach Neukirchen auf sich – die Oldtimerfreunde Urbachtal hatten zu ihrem vierten Oldtimertreffen eingeladen.

Der Höhepunkt beider Tage war die Oldtimerschau: Dort konnten insgesamt 2952 PS der insgesamt 81 Fahrzeuge bewundert werden. Die alten Schätzchen brachten es immerhin auf ein Gesamtalter von 3971 Jahren. Unter den Ausstellern befanden sich unter anderem die Bulldogfreunde Nordhessen, die Oldtimer IG Hessen aus Wasenberg und die Oldtimerfreunde Alsfeld.

Die Freunde alter Landmaschinen warteten mit jeder Menge Aktionen auf. Unter anderem galt es beim Schrotsägenwettbewerb im Team in möglichst kurzer Zeit einen Baumstamm zu zersägen.

Eine Attratkion war die Vorführung des wohl ältesten Fahrzeuges in der Ausstellung: Eine selbstfahrende Bandsäge aus dem Jahr 1910, welche bereits in der dritten Generation von Bernhard Braun (57) aus Obergrenzebach betrieben wird. Zu dieser Bandsäge sind noch alle Originaldokumente wie der Bestellschein und die Rechnung vorhanden, auch diese konnten bewundert werden.

Schlauchwagen

Die Oldtimerfreunde Alsfeld stellten unter anderem einen Feuerwehrschlauchwagen aus dem Jahr 1967 und ein Löschgruppenfahrzeug (Opel Blitz 1,75t Fahrgestell) aus dem Jahr 1957 aus. Hier konnte man ganz besonders die Liebe der Eigentümer in den Details der Fahrzeuge erkennen.

Ganz stolz präsentierte Marius Itzenhäuser der Oldtimerfreunde Urbachtal seinen Fendt aus dem Baujahr 1963. Auch seine Freunde Simon Battefeld (fünf Jahre), Finn-Louis Pflanz (neun Jahre), Marius Itzenhäuser (zehn Jahre) und Phillip Stuckhardt (14 Jahre, alle aus Neukirchen) erklärten, dass sie, Mitglieder des Vereins seien und sich in ihrer Freizeit mit viel Freude mit den alten Fahrzeugen beschäftigten.

Von Jan-Henrik Ebers

Quelle: HNA

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