Heute beschließen die Gemeindevertreter über ein Projekt der Arbeiterwohlfahrt

Altenheim im Schlosspark

So könnte das neue Altenheim aussehen: In Wabern sollen im Karlshofpark drei miteinander verbundene Gebäude gebaut werden, dieses Skizze ist eine Studie, an der es noch Veränderungen geben kann. Grafik: Plan- und Bauwerk Winsen (Aller)/nh

Wabern. In Wabern will die Arbeiterwohlfahrt Nordhessen ein Alten- und Pflegeheim mit 52 Plätzen bauen. Wenn die Gemeindevertreter am heutigen Abend dem Bebauungsplan zustimmen,

Nach Auskunft von Bürgermeister Günter Jung könnten die Bauarbeiten auf dem Karlshofgelände im Frühjahr kommenden Jahres beginnen. Ein Investor wird das Haus bauen, die Arbeiterwohlfahrt Nordhessen wird das Heim betreiben.

Drei Gebäudeteile

Geplant ist laut Bürgermeister ein Gebäude, das aus drei Teilen bestehen soll, die miteinander verbunden werden. Im mittleren Gebäude sollen Verwaltungs- und Behandlungsräume entstehen, dort könnte auch ein größerer Veranstaltungsraum gebaut werden.

In den beiden Flügeln werden die Hausgemeinschaften entstehen. Auf zwei Stockwerken werden dort jeweils eine Gruppe mit insgesamt 13 Senioren untergebracht. Das Konzept sieht Wohngemeinschaften vor.

Das heißt, die Bewohner haben ihre eigenen Zimmer, teilen sich aber die Küche und den Aufenthaltsraum. Ein so genannter Alltagsbegleiter ist tagsüber für die Bewohner da. Er sorgt für ein Programm, zum Beispiel gemeinsames Basteln. Das Kochen wird von den Bewohnern und dem Begleiter gemeinsam organisiert. Die Bewohner können auch je nach Bedarf Pflege in Anspruch nehmen.

Die Häuser für das Heim werden am östlichen Ende vom Park des Barockschlösschens Karlshof errichtet. Das Gelände gehört zurzeit dem Landeswohlfahrtsverbandes, es gebe jedoch eine vertragliche Zusicherung, dass der Investor das Gelände erwerben kann, sagte Bürgermeister Jung.

• Sitzung der Gemeindevertreter: Heute, 1. November, 19.30 Uhr, Dorfgemeinschaftshaus Niedermöllrich. Weitere Themen: Haushalt 2012, Stromkonzession, Fracking.

Von Olaf Dellit

Quelle: HNA

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