Gemeindeparlament will zuvor die Kosten prüfen

Altes Freibad-Haus soll verschwinden

Sachsenhausen. Das Gebäude am früheren Freibad in Sebbeterode, in dem sich die Umkleideräume, Toiletten, der Aufsichtenraum sowie die technischen Anlagen befanden, ist in desolatem Zustand. Das Dach ist marode und einsturzgefährdet. Nicht nur deswegen stelle das Gebäude einen Schandfleck für den sensiblen Bereich am Friedhof dar, sondern sei auch gefährlich für Kinder, die dort spielen, meint die Gilserberger CDU-Fraktion.

Deswegen stellte sie in der jüngsten Parlamentssitzung in Sachsenhausen den Antrag, das Gebäude umgehend anzureißen. Unter Beteiligung des Ortsbeirates Sebbeterode sollte zudem die dann freie Fläche zur Parkfläche umgewidmet werden, erklärte Ralf Dehnert (CDU) den Antrag. „Zehn bis zwölf Parkplätze müssten an dieser Stelle entstehen können“, sagte Dehnert. Gerade für die älteren Besucher von Beerdigungen sei der Weg von der „Lange Straße“ bis zum Friedhof anstrengend und beschwerlich. Eingeplant sei auch, dass die Sebbeteröder selbst mit anpackten.

Inhaltlich sei der Antrag völlig in Ordnung, befand SPD-Sprecher Martin Dippel. Allerdings müssten für das Projekt zuerst die Kosten ermittelt werden. Für diese Variante – und gegen den sofortigen Abriss – stimmte das Gilserberger Parlament mehrheitlich, bei 13 Ja-Stimmen, sieben Nein-Stimmen und einer Enthaltung. (jkö)

Quelle: HNA

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