Wolfhagen auf Platz 161 von 462

Altkreis: Wasserpreis liegt über Landesschnitt

Wolfhager Land. Die Preise für Frischwasser steigen nach Einschätzung der Industrie- und Handelskammer (IHK) in Hessen langsamer. Im Wolfhager Land seien die Kosten in den vergangenen Jahren konstant geblieben.

Das sagen die Bürgermeister. Fast alle Kommunen liegen aber über dem durchschnittlichen Preis von 2,01 Euro, den die IHK ermittelt hat. Nur in Wolfhagen kostet ein Kubikmeter  1,70 Euro und belegt laut Studie Platz 161 von 462 hessischen Gemeinden.

Am höchsten sind die Frischwasser-Preise laut IHK-Studie in Bad Emstal: Nur auf Platz 362 liegt die Gemeinde. Für einen Kubikmeter Wasser zahlen Einwohner laut Bürgermeister Ralf Pfeiffer (parteilos)  2,94 Euro. Auf Platz 238 folgt Habichtswald, Zierenberg belegt Rang 248, Breuna Rang 282.

Gründe für hohe Kosten seien vor allem gestiegene Unterhaltungskosten für Wasseranlagen und die Zahl der Verbraucher. „Je geringer die Verbrauchsmengen oder die Zahl der Verbraucher, umso teurer ist das Wasser“, sagt der Naumburger Bürgermeister Stefan Hable (CDU). In Naumburg kostet ein Kubikmeter Frischwasser 2,19 Euro. Damit belegt die Kommune im Vergleich nur Platz 285.

In allen Kommunen seien die Preise für Frischwasser konstant, auch wenn sie über dem hessischen Durchschnitt liegen. In Breuna seien die Kosten seit 2015 unverändert, wegen Sanierungen von Brunnen in den vergangenen Jahren aber eher gestiegen, erklärt Breunas Bürgermeister Klaus-Dieter Henkelmann (SPD). Auch in Habichtswald sei der Preis für Frischwasser zuletzt im Jahr 2014 erhöht worden - auf  2,34 Euro, sagt Ayse Cetin, zuständig für die Finanzen der Gemeinde. „Die Kosten- und Ertragssituation in Zierenberg ist relativ stabil“, sagt Bürgermeister Stefan Denn (SPD). Eine Erhöhung des Preises sei nicht geplant,  2,32 Euro zahlen Einwohner dort für einen Kubikmeter.

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Quelle: HNA

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