Entwarnung nach Gasalarm im Melsunger Krankenhaus

Analysen von Luft und Blut ohne Befund

Melsungen. Krankenhaustypische Umgebungsluft, so lautet das Ergebnis der Luftuntersuchung. Luftproben waren am Montag im Melsunger Krankenhaus genommen worden, nachdem drei Mitarbeiterinnen zeitgleich – allerdings unterschiedliche – Erkrankungssymptome gezeigt hatten.

Das sagte am Dienstag Asklepios-Regionalmanager Dr. Dirk Fellermann. Auch die Ergebnisse der Blutuntersuchungen waren ohne Befund, bestätigte der Chefarzt der Inneren Abteilung, Dr. Gunther Claus. Bei der 36 Jahre alten Assistenzärztin und den beiden 26 und 31 Jahre alten Krankenschwestern hatte der Chefarzt Blut entnommen. Bereits nach zehn Minuten sei es den Dreien wieder besser gegangen. Die beiden Krankenschwestern seien nach Hause geschickt worden und kamen am Dienstag wieder zur Arbeit. Die Ärztin habe weiter gearbeitet, sagte Claus. Sie habe auch nur geringere Beschwerden gehabt.

Weder Patienten noch andere Räume des Melsunger Krankenhauses waren betroffen, sagte Dr. Fellermann. Es seien daher keine weiteren Zimmer geschlossen worden. Es habe sich auch kein Patient aufgeregt, als die Feuerwehr kam, erzählte Dr. Claus, der am Montagvormittag die Feuerwehr alarmiert hatte. Nach einer Stunde war deren Einsatz beendet.

Die Reaktion des Chefarztes sei richtig gewesen, sagte Dr. Fellermann. Auch das Regierungspräsidium und das Kreisgesundheitsamt seien informiert worden. „Man macht sich schon so seine Gedanken“, meinte Fellermann, ob es Sporen hätten sein können oder etwas von den Bauarbeiten im Obergeschoss oder vielleicht das Reinigungsmittel. Das aber sei seit Jahren das selbe, und dann hätte auch die Putzfrau Beschwerden haben müssen. Claus: „Außerdem ist das Aufenthaltszimmer das letzte, das gereinigt wird.“ Fellermann: „Das Ganze ist seltsam.“

Quelle: HNA

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