Video: Neue Skaterampe an der Spangenberger Sportanlage eingeweiht

Freuen sich über die Rampe: Jannik Holl, Max Künzl, Niklas Fett, Hüseyin Öztürk, Tanur Kasap und Akin Güray (von links) stehen mit ihren BMX-Rädern schon in den Startlöchern.

Spangenberg. Jetzt gibt’s heiße Sohlen. Auf der neuen Skaterampe an der Spangenberger Sportanlage darf jetzt mit dem Skateboard, dem BMX-Rad und anderen Sportgeräten trainiert werden. Sie wurde am Freitag von Bürgermeister Peter Tigges eröffnet.

Dabei ist die gerade installierte Rampe lediglich ein Platzhalter für alles Künftige. „In anderthalb bis zwei Jahren soll hier ein richtiger kleiner Skatepark entstanden sein“, erklärte Stadtjugendpfleger Sven Meier.

Insgesamt fünf Rampen sollen dann in der Nähe des alten Tennisplatzes fest aufgebaut sein. „Weil die Spangenberger Jugend aber bereits jetzt Bedarf nach einer solchen Rampe hat, sind wir froh, dass die Skateboardprofis vom Berliner Mellow Park uns eine Rampe leihweise hier hingestellt haben“, sagte Bürgermeister Tigges. Denn die Skateprofis aus der Hauptstadt betreuen zusammen mit den Sportlern des Kasseler Skateclubs Mister Wilson das Spangenberger Projekt.

Und so sieht’s aus: Im Rahmen des Projekts „Experimenteller Wohnungs- und Städtebau“, das im vergangenen Jahr in Spangenberg lief (die HNA berichtete), ist für die Jugendpflege ein ganz besonderes Schmankerl abgefallen - nämlich eben jene Skate- und BMX-Anlage. Weil aber das Terrain um den Sport- und den alten Tennisplatz erst in etwa einem bis zwei Jahren umgebaut sein wird, können auch die fünf Skaterampen erst dann fest in die Anlage integriert werden.

„Und so lange können sich unsere Skate- und BMX-Fans auf der Leihrampe austoben“, sagte Wibke Snethlage, die zurzeit bei der Spangenberger Stadtjugendpflege ein Praktikum absolviert und in die Projektplanung des Skateparks involviert ist.

Am Freitag nutzten einige Schüler die gerade begonnene Ferienzeit, sich die neue Rampe anzuschauen. „Ich find’s voll cool, dass wir jetzt in Spangenberg eine Rampe haben“, sagte Hüseyin Öztürk. „Aber schade, dass die so weit von der Stadt entfernt ist“, ergänzte Tanur Kasap.

Und Peter Tigges erläuterte: „Das ist für uns eine Art Testphase.“ Zunächst müsse festgestellt werden, ob die Skateanlage nicht die Anlieger störe, zum Beispiel die Bewohner des gegenüberliegenden Seniorenheims. „Und wir müssen sehen, wie die Jugend unser Angebot hier am Sportplatz annimmt und ob es vielleicht Vandalismus geben wird.“

Wenn alles das in Ordnung und stimmig sei, dann könne ernsthaft mit den baulichen Maßnahmen für die Einrichtung des Skateparks begonnen werden. „Ich glaube, dass es keine Probleme geben wird“, sagte Tigges. „Aber wir werden sehen.“

Quelle: HNA

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