Frau bestellte Laptops und schickte sie weiter

Frau bestellte Laptops und schickte sie weiter: Angeklagte half bei Geldwäsche

Es ging um eine Form von Geldwäsche: Angeklagt wegen Verschleierung unrechtmäßiger Vermögenswerte war eine Frau aus dem Schwalm-Eder-Kreis.

Treysa. Der Prozess am Donnerstagvormittag fand jedoch ohne die Angeklagte statt, da sie dem Gericht ohne Entschuldigung fern geblieben war.

Der Frau wurde vorgeworfen, dass sie Pakete, die sie von Warenhäusern erhalten hatte, mit neuen Adressen versehen weiterverschickte. Bei der Vernehmung der Polizei hatte sie zugegeben, dass sie drei Laptops erhalten und weiter geschickt habe, dafür habe sie insgesamt 35 Euro erhalten.

Von wem sie den Auftrag dafür bekommen habe, wisse sie nicht, da der Kontakt über das Internet entstanden sei. Herausgekommen war die Straftat, weil ihre Wohnadresse als Lieferadresse genannt war, die Waren jedoch mit gestohlenen Kreditkartendaten bezahlt worden waren. Der Richter verurteilte sie zu einer Geldstrafe von 100 Tagessätzen à 15 Euro, also insgesamt 1500 Euro.

Quelle: HNA

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

Kommentare