Angetreten zum Sommerbiwak

Die Divison Spezielle Operationen präsentierte sich der Öffentlichkeit

Reinhard Zudrop

Stadtallendorf. Bereits zum vierten Mal seit ihrer Verlegung von Regensburg nach Stadtallendorf präsentierte sich die Division Spezielle Operationen anlässlich eines Sommerbiwaks der Öffentlichkeit.

Unter dem Beifall der 500 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung und Bundeswehr, mit dem hessischen Finanzminister Dr. Thomas Schäfer und Stadtallendorfs Bürgermeister Christian Somogyi an der Spitze, landeten traditionell zu Beginn des Biwaks Teilnehmer des Fallschirmjägerwettkampfes professionell, punktgenau und sicher auf dem Rasenfeld der Bundeswehrsportanlage.

Ganz besonders wies der stellvertretende Divisionskommandeur, Brigadegeneral Reinhard Zudrop, auf die bevorstehende Verschmelzung der Division Spezielle Operationen (DSO) mit der Division Luftbewegliche Operationen (DLO) zur Division Schnelle Kräfte (DSK) hin, die zum Anfang des kommenden Jahres abgeschlossen sein soll und als einen wesentlichen Beitrag die Unterstellung einer niederländischen Brigade aus Arnheim beinhaltet.

Sowohl Bürgermeister Somogyi als auch Finanzminister Schäfer freuten sich über die sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart gezeigte Verbundenheit der Stadtallendorfer Soldaten mit der Region. „Vor allem die Soldaten der DSO leisten einen unschätzbaren Beitrag für Frieden und Freiheit. Dafür sind wir ihnen Dank, Anerkennung und großen Respekt schuldig“, so Dr. Schäfer.

In einer Schweigeminute gedachten die Anwesenden des Familienvaters und Kommandosoldatens aus den Reihen der DSO, der kürzlich in Afghanistan gefallen war.

Während des Appells fand auch die Siegerehrung des Fallschirmjägerwettkampfs statt. Brigadegeneral Zudrop zeichnete die siegreichen Mannschaften aus. Gesamtsieger wurde die Mannschaft der Fallschirmjägeraufklärungskompanie 17 aus der Schweiz vor der Luftlande- und Lufttransportschule aus Altenstadt und der Fernspählehrkompanie 200 aus Pfullendorf. In der divisionsinternen Wertung war die Mannschaft der Fernspählehrkompanie 200 aus Pfullendorf vor den Fallschirmjägerbataillonen 373 und 313, beide aus Seedorf, erfolgreich. Musikalisch begleitet wurde der Appell vom Heeresmusikkorps 300 aus Koblenz unter der Leitung von Oberstleutnant Robert Kuckertz.

Von Alfons Wieber

Quelle: HNA

Kommentare