Angrillen am Hirtenbruch: Rentner-Sextett sanierte Freizeitanlage

Ehrenamtliches Engagement: Für den Bau der neuen Grillanlage und weitere Sanierungsmaßnahmen im Innen- und Außenbereich der Freizeitanlage Hirtenbruch haben (von links) Willi Degenhardt, Fred Neurath, Herbert Domisch, Willibald Okelmann und Peter Kunze, es fehlt Willi Gerhold, ehrenamtlich 400 Stunden geleistet und damit 4500 Euro Kosten eingespart. Foto: zih

Altenhasungen. „Das Werk ist vollbracht, die Altenhasunger Einwohnerschaft kann für ihre Feiern wieder den Grill in der Freizeitanlage Hirtenbruch anheizen.“ Das sagte Ortsvorsteher Jens Vial im Beisein von Bürgermeister Reinhard Schaake und vieler Bürger des Ortes im Erpetal beim offiziellen Angrillfest.

Vials Dank galt vor allem den Ruheständlern Herbert Domisch, Willibald Okelmann, Peter Kunze, Willi Gerhold, Kurt Degenhardt und Fred Neurath. Das Sextett führte den Begriff Ruhestand ad absurdum. Die Rentner krempelten die Ärmel hoch und leistete ehrenamtlich 400 Arbeitsstunden, um die in die Jahre gekommene und inzwischen zu kleine Grillanlage neu zu gestalten.

Dazu mussten für die jetzt zwei großen Grillflächen ein Fundament gegossen und aufwändige Maurer-, Elektro-, Pflaster- und Außenarbeiten durchgeführt werden. Zudem erhielt die Grillhütte passend zum hölzernen Ambiente an der Westseite einen neuen Windfang.

Für die Gesamtmaßnahme bekam der Altenhasunger Förderverein, der seit 2005 die Freizeitanlage Hirtenbruch betreibt, 3500 Euro Fördermittel aus dem städtischen Haushalt. Diesen Betrag stockte der Förderverein um weitere 1000 Euro auf. Jens Vial, auch Vorsitzender des Fördervereins: „Hätten wir die verschiedenen Gewerke von Fachfirmen ausführen lassen, hätte uns das etwa 9000 Euro gekostet. Durch das Engagement der sechs Rentner ist es bei den uns zur Verfügung stehenden 4500 Euro geblieben.“ Möglich war dies aber auch nur, weil die Firmen Hammerlindl (Fuhrunternehmen), Hahn und Schelp (Zimmerei), Sebastian Peters von Haustechnik Schwedes und die Altenhasunger Jagdgenossenschaft das Projekt kostengünstig, zum Teil auch unentgeltlich unterstützten.

Mit der Inbetriebnahme des neuen Grills wurden die bereits 2004 begonnenen Sanierungsarbeiten der Freizeitanlage Hirtenbruch abgeschlossen. Die Anfang der 70er Jahre vom Posaunenchor mit Strom- und Wasserversorgung gebaute Anlage, die 1975 eingeweiht wurde, beinhaltet neben dem Gebäude mit Toiletten und Lagerräumen noch Trimm-Pfad, Wassertretbecken und eine von Sitzgruppen umkränzte große Außenfeuerstelle. (zih)

Quelle: HNA

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