Die Friedhofskapelle in Gensungen wurde für 93.000 Euro renoviert

Anker für Trauernde: Gensunger Friedhofskappelle saniert

Gensungen. Die Friedhofskapelle in Gensungen ist normalerweise ein Ort der Trauer, am Sonntag klang dort aber auch Freude an – Freude über die gelungene Sanierung und Renovierung.

Bei einem ökumenischen Gottesdienst mit den Pfarrern Bernd Hochschorner und Gerhard Braun sowie Pfarrerin Susanna Petig wurde die für 93.000 Euro neu gestaltete Friedhofshalle der Öffentlichkeit vorgestellt.

„Hier ist ein Schmuckstück entstanden“, sagte die Gensunger Ortsvorsteherin Heidi Folwerk. Die Handwerker hätten sehr gute Arbeit geleistet, nun habe man wieder einen würdevollen Rahmen für den letzten Weg der Menschen: „Alles braucht seine Zeit.“ Schon seit elf Jahren sei die Sanierung im Gespräch.

Es sei gut, im Trauerfall ein Umfeld zu finden, das Ruhe spende und Trost vermittle, sagte Pfarrer Braun. In der Kapelle fänden Menschen in ihrer Trauer einen Anker.

Die renovierte Friedhofshalle sei schön geworden. Das sei nicht nur das persönliche Urteil der Pfarrer, sondern auch von vielen Gemeindegliedern, sagte Pfarrer Hochschorner. Schöner sei sie geworden durch den neuen Fußboden, freundlicher durch die wärmeren Farbtöne der Wände, zeitgemäß durch neue Türen und den barrierefreien Zugang. „Für die Trauer brauchen wir Plätze, die sehr individuell sind“, sagte Bürgermeister Volker Steinmetz. Diese Halle, die nun würdig gestaltet sei, sei ein Platz, an dem man Trost finde, wo aber auch Freude und Zuversicht vermittelt werde.

Die Ende der 1960er Jahre gebaute Halle habe bauliche Mängel gehabt. Der frühere Ortsvorsteher Rolf Harbusch habe nicht locker gelassen. Den Kirchengemeinden dankte Steinmetz für das Ausarbeiten des Gestaltungskonzeptes und auch dafür, dass sie während der Bauphase ihre Gotteshäuser für Trauerfeiern zur Verfügung gestellt hätten.

Mit 93 000 Euro, die das Stadtparlament bewilligt habe, sei man im Kostenrahmen geblieben, die Arbeiten seien von heimischen Firmen ausgeführt worden. (m.s.)

Quelle: HNA

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