Hauptstraße in Wiera: Schriftliche Antwort des Bürgermeisters stellt Anwohner nicht zufrieden

Anlieger kritisieren Bürgermeister Kröll

Wiera. Kritik an Bürgermeister Wilhelm Kröll übten 31 Anlieger der Hauptstraße in Wiera.

Wie es in einer Pressemitteilung heißt, fand eine weitere von den Anliegern organisierte Versammlung statt. Danach bedauern sie, dass „bis heute kein Dialog mit der Stadt Schwalmstadt wegen der geplanten Baumaßnahmen zu Stande gekommen ist, obwohl die erste von den Bürgern organisierte Versammlung bereits fast ein halbes Jahr zurückliegt“. Die schriftliche Antwort des Verwaltungschefs sei als unbefriedigend zu bewerten. Er habe darin zu keinem von den Anwohnern genannten Punkte Stellung bezogen. Damit herrsche zu den Punkten Baumbestand, Verkehrssicherheit, Anliegerbeitrag und Härtefälle weiter ein aus Sicht der Betroffenen nicht hinnehmbarer Informationsmangel.

In der Erklärung heißt es weiter, dass die Ausschreibung für den Bau am 24. Februar beendet worden sei, für die Anlieger bestünden nun nur noch geringe Chancen, auf die Pläne Einfluss zu nehmen.

Frage der Kostenübernahme

Wie mehrfach berichtet, geht es um die Erneuerung der Bundesstraße 454 in Wiera. Die Anlieger der Straße wollen, dass die Stadt nicht nur die Hälfte, sondern 75 Prozent der Kosten für die Bürgersteige übernimmt, so dass sie statt der Hälfte 25 Prozent der Kosten haben. Sie berufen sich darauf, dass es sich um eine überörtliche Straße handele.

Die Satzung der Stadt lasse eine solche Berechnung nicht zu, argumentierte Kröll auf HNA-Nachfrage. Nur die Stadtverordnetenversammlung könne die von ihr beschlossene Beitragssatzung ändern. Kröll will im April zu einer Informationsversammlung einladen, wenn die Ausschreibungsergebnisse vorliegen, teilte er in einem Brief mit. Es habe bereits zwei Informationsveranstaltungen gegeben, niemand habe dabei Einwände erhoben. Es sei üblich, dass die Kommune einlädt. (aqu)

Quelle: HNA

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