Serie „Mein Kandidat“: Wolfgang Ziegler plädiert für Joachim Frank (parteilos)

Bei Anruf gibt’s Rat und Tat

Er will ihn als Bürgermeister sehen: Wolfgang Ziegler setzt sich für Joachim Frank ein, der Bürgermeister von Fritzlar werden will. Foto/Montage: Dellit 

Fritzlar. Bodenständig, ehrlich, zuverlässig – so beschreibt Wolfgang Ziegler seinen Freund Joachim Frank, der als Parteiloser zur Bürgermeisterwahl in Fritzlar antritt. „Wenn Hilfe vonnöten ist, steht er mit Rat und Tat zur Seite“, sagt Ziegler. Frank hatte ihn als Unterstützer benannt, der in der HNA für ihn plädiert.

Dabei war Ziegler anfangs skeptisch, als er von Franks Plan erfuhr, bei der Wahl anzutreten. Wegen der hohen Belastung durch den Wahlkampf und das Amt habe er ihm die Idee zunächst ausreden wollen. Doch er habe schnell gemerkt, dass es Joachim Frank ernst war mit der Kandidatur, sagt der 57-jährige Ziegler.

Frank habe sich engagiert und den Kontakt zu parteilosen Bürgermeistern gesucht, um sich zu informieren. So könne es ihm als Unabhängiger gelingen, Mehrheiten im Stadtparlament zu organisieren: „Er ist immer im Gespräch und keiner, der etwas durchboxt.“

Er kann Menschen führen

Joachim Frank könne Menschen führen, das habe er in seinem Betrieb gelernt. Und er verfolge seine Ziele konsequent. Das habe er auch bewiesen, als er die Bewirtung beim Pferdemarkt übernahm. Der Kaufmann habe sich eingearbeitet und professionell gearbeitet. Die Hitze an den Festtagen habe ihm jedoch damals das Geschäft verdorben.

Ziegler und Frank kennen sich vom Sport. Beide Töchter spielten bei SV Germania Fritzlar Handball, und beide Väter engagierten sich im Verein. Frank war unter anderem 2. Vorsitzender und ist Hallensprecher. 250 und mehr Zuschauer sind oft in der Halle, wenn Frank am Mikrofon sitzt.

Er stelle den Kontakt zum Publikum schnell her und reagiere auf die Menschen: „Man muss die Zuschauer auf Temperatur bringen.“

Wenn man Rat brauche, könne man Joachim Frank immer anrufen, sagt Ziegler. Entweder helfe er einem direkt oder er wisse jemanden, der helfen kann.

Nach anfänglicher Skepsis verfolgt Wolfgang Ziegler den Wahlkampf seines Freundes jetzt mit großem Respekt. Es sei nicht einfach, gegen zwei Kandidaten anzutreten, die beide eine Partei im Rücken haben. Er hat dafür folgenden Vergleich gefunden: „Die Mitbewerber müssen nur im Motorboot den Kurs halten, Joachim muss sein Boot selbst rudern und dabei auch noch den Kurs halten.“

Von Olaf Dellit

Quelle: HNA

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